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Surberg senkte Schulden um eine Million Euro

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Die Gemeinde Surberg hat ihre Schulden seit 2008 kontinuierlich gesenkt. Der Ausreißer 2012 war durch die Kreditaufnahme für den Grunderwerb im Baugebiet Hochkreuzstraße/Ettendorfer Feld bedingt. Der Kredit wurde nach dem Grundverkauf im Folgejahr wieder getilgt.

Surberg – Einstimmig beschloss der Surberger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Haushaltssatzung 2015. Der Verwaltungshaushalt hat ein Volumen von 4,578 Millionen Euro. Dies bedeutet eine Steigerung um 5,58 Prozent oder 242 000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Lediglich um 0,95 Prozent oder 17 000 Euro steigt der Vermögenshaushalt. Er steht bei 1,849 Millionen Euro.


Im Vermögenshaushalt wird der Einkommensteueranteil voraussichtlich um 193 000 Euro auf 1,379 Millionen Euro zunehmen. Die Schlüsselzuweisungen werden wie im Vorjahr bei 817  000 Euro liegen. Bei »Gebühren und ähnlichen Entgelten« erwartet die Gemeinde mit 31 000 Euro Mehreinnahmen. Sie werden dann 432 000 Euro sein. Bei »Zuschüsse Land Schülerbeförderung, Förderbeiträge Kindertageseinrichtung« rechnet Kämmerer Georg Wadispointer mit einem Zuwachs um 51 000 Euro auf 322 000 Euro. Gleich bleiben werden die sonstigen, allgemeinen Zuschüsse (206 000 Euro), der Kfz-Steueranteil (105 000 Euro) und die Konzessionsabgabe (76 000 Euro). Auf der Ausgabenseite des Verwaltungshaushalts kommt es bei den Personalausgaben zu Erhöhungen um 104 000 Euro auf 1,379 Millionen Euro. Beim sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand wird eine Minderung von einer Million Euro auf 894 000 Euro erwartet. Wegen der größeren Umlagekraft steigt die Kreisumlage ohne Erhöhung laut Bürgermeister Josef Wimmer von 1,23 Millionen Euro auf 1,345 Millionen Euro. Dem Vermögenshaushalt sollen 423 000 Euro zugeführt werden. 2014 war der Ansatz 300 000 Euro. Für Schulumlagen und Förderbeiträge für Kindertagesstätten wird die Gemeinde 177 000 Euro, 15 000 Euro mehr als im Vorjahr, ausgeben.

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Die wesentlichen Einnahmen des Vermögenshaushalts sind die Entnahmen aus den Rücklagen (979 000 Euro), die Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt (423 000 Euro), die Investitionspauschale (134 000 Euro) und die Zuweisungen Gewässerbau (132 000 Euro). Auf der Ausgabenseite sind Investitionen für die Kanalsanierung (357 000 Euro), den Leichtausbau (237 000 Euro), die Erschließung der Brunnerstraße (183 000 Euro), die Behebung von Hochwasserschäden (140 000 Euro), den Deckenausbau Hinterhöhenwald (137 000 Euro) und für den Grunderwerb (Rest) Ettendorfer Feld Nord (94 000 Euro) eingeplant.

Die Schulden wurden laut Bürgermeister Josef Wimmer seit 2008 von 2,5 Millionen erfreulicherweise kontinuierlich auf knapp 1,5 Millionen Euro im Jahr 2015 gesenkt. Bjr