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Gemeinde nimmt an Ausschreibung der Zweckverbände Traunstein und Rosenheim teil

Surberg beschafft Digitalfunkgeräte

Surberg – Die Beschaffung von Fahrzeug- und Handfunkgeräten für die neue Digitalfunktechnik sowie der dafür notwendigen Lizenzen beschloss die Surberger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Inklusive der Einbaukosten rechnet die Gemeindeverwaltung mit rund 20 000 Euro an Kosten bei gleichzeitigen Zuwendungen von 8500 Euro.

Bürgermeister Josef Wimmer erklärte, dass die Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Traunstein und Rosenheim eine Einkaufsgemeinschaft für Digitalfunkgeräte bilden würden, um durch größere Abnahme-Mengen günstigere Preise zu erzielen. Die öffentliche Ausschreibung müsse auch die genaue Stückzahl der Digitalfunkgeräte enthalten, sodass jede teilnehmende Kommune verbindlich festlegen müsse, wie viele und welche Digitalfunkgeräte sie benötige.

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Art und Anzahl der notwendigen Digitalfunkgeräte seien im Vorfeld auf Grundlage der Förderrichtlinien des Bayerischen Innenministeriums mit der örtlichen Feuerwehr abgestimmt worden. »Welchen Einkaufspreis die Gemeinde schließlich für das Einzelgerät bezahlen muss, lässt sich erst nach durchgeführter Ausschreibung und erfolgtem Zuschlag an den günstigsten Bieter feststellen«, sagte Wimmer.

Ohne Gegenstimme befürworteten die Gemeinderäte den Antrag auf Vorbescheid für den Abbruch eines rund 100 Jahre alten Bauernhauses und den Teilabbruch des landwirtschaftlichen Gebäudes sowie Ersatzbau eines Wohnhauses in Graben. Der Bürgermeister erläuterte dazu, die Bausubstanz sei in einem sehr schlechten Zustand.

Ferner erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen zum Neubau einer Blockhütte als Holzlager in Surtal. Da der Gemeinderat bereits im August 2011 das gemeindliche Einvernehmen für eine Holzhütte erteilt und das Landratsamt den Bau genehmigt hatte, wurde das erneute Einvernehmen nur erteilt, weil der Antragsteller einen schriftlichen Verzicht auf Ausführung des Vorhabens von 2011 erklärt hatte.

Im März hatte der Gemeinderat der Firma Diringer und Scheidel den Auftrag für die Kanalsanierung in Hallabruck erteilt. Grundlage war eine 2012 durchgeführte Kamerabefahrung der betroffenen Kanäle. Nun wurden größere Schäden vorgefunden, als aus der Befahrung ersichtlich wurden. Eine zweite, kostenlose Befahrung ergab laut Bürgermeister Wimmer eine andere Schadensdarstellung. Ute Winkler vom beauftragten Ingenieurbüro HPC AG in Übersee gab den Gemeinderäten nähere Erläuterungen dazu. Demnach brauche man in einigen Bereichen Sondierungsbohrungen und andere Maßnahmen, weil große Risse aufgetreten seien. Die beauftragte Firma habe deshalb Bedenken wegen einer möglichen Einbruchgefahr angemeldet. Andere Sanierungsarbeiten, die teurer seien, würden notwendig. Darüber beriet der Gemeinderat im nicht-öffentlichen Teil.

Bei den Bekanntgaben informierte Wimmer darüber, dass im kommenden März mit der Baumaßnahme Eisenbahnüberführung Hufschlag begonnen werde. Das Bauende sei für den 30. September vorgesehen. Der Bau der Eisenbahnüberführung dauere so lange, weil der Bau nicht in Schiebetechnik erfolge, sondern eine Behelfsbrücke ge-baut werde, so Wimmer. Erst im Anschluss daran erfolge dann bis Ende November der Ausbau der Gemeindestraße von Hallabruck ab der Bundesstraße 304 bis zum Anschluss an die Staatsstraße Traunstein – Waging. Bjr