weather-image
16°

»Streuobstinitiative Chiemgau« gegründet

1.0
1.0
Bildtext einblenden
Der Vorstand der neu gegründeten »Streuobstinitiative Chiemgau« besteht aus Sabine Löw-Wurmannstetter (von rechts), Jürgen Sandner, Vorsitzende Gisela Sengl, Hans Kaindl, zweiter Vorsitzender Josef Stein, Andreas Hafner, Carsten Voigt, Fedor Volckmar-Frentzel und Hans Schmid.

Ein landkreisübergreifendes Netzwerk zur Förderung des Streuobstanbaus hat sich im Pittenharter Hilgerhof formiert. 34 Gründungsmitglieder gründeten den Verein »Streuobstinitiative Chiemgau«, um die organisatorische Struktur zu schaffen für Aktivitäten zum Erhalt der für die Region typischen Obstanger rund um die Dörfer der Region.


Vorsitzende wurde die gerade erst gewählte Grünen-Landtagsabgeordnete Gisela Sengl aus Sondermoning, Stellvertreter ist Josef Stein. Der Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege im Land-ratsamt Rosenheim gehörte zu den Initiatoren des Projektes, die Aktivitäten zur Förderung des Streuobstbaus im Chiemgau in einer Organisation zu bündeln, die alle interessierten Personen und Institutionen umfasst.

Anzeige

Unterschiedliche Kenntnisse einbringen

Kassier wurde Fedor Volckmar-Frentzel aus Rimsting, auch Vorstand der Leader-Aktionsgruppe »Chiemgauer-Seenplatte«, Schriftführer Carsten Voigt aus Übersee, der das Streuobstprojekt des Landschaftspflegeverbands Traunstein betreut. Der engere Vorstand wurde ergänzt um sieben Beisitzer, die Kenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen im Zusammenhang mit Streuobst einbringen können: Imkervereinsvorsitzender Alfons Baumgartner aus Grassau, Andreas Hafner, Betreiber des Lebensmittelgeschäftes »Zwifi« in Übersee, Obstwiesenbesitzer Hans Kaindl aus Knesing, Sabine Löw-Wurmannstetter, Projektbetreuerin des Leader-Projektes »Die Chiemgauer Seenplatte blüht auf«, Thomas Pummerer aus Riedering, zweiter Vorsitzender des Rosenheimer Kreisverbandes der Gartenbauvereine, Jürgen Sandner, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands Traunstein, und Hans Schmid, Betreiber einer Kelterei in Waldhausen bei Schnaitsee.

Der Impuls für die Vereinsgründung war ausgegangen von einer Informationsversammlung im Gasthof Weingarten in Greimharting. Dabei hatte sich herauskristallisiert, dass die wichtigste Voraussetzung für den Erhalt des Streuobstbaus in den Obstangern die Möglichkeit zu einer wirtschaftlichen Verwertung der Früchte ist. Deshalb sei die erste Aufgabe des neuen Vereins, zu einer besseren Vermarktung von Streuobst und Streuobstprodukten mit regionaler Herkunft zu kommen, erklärte Jürgen Sandner.

So könnte man beispielsweise an dem Aufbau der Marke »Chiemgauer Bio-Streuobst« arbeiten. Als nächstes sollen Finanzierungsmöglichkeiten ausgelotet werden, um Organisationsaufgaben mit professioneller Hilfe abwickeln zu können. Wer die Streuobstinitiative Chiemgau mit seinem Beitritt unterstützen will, kann sich an Kassier Fedor Volckmar-Frentzel in Rimsting wenden unter Telefon 08051/5002.

Blattl Sonntag Traunstein