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Strenge Auflagen für Faschingszug

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Am Faschingssamstag findet der traditionelle Traunsteiner Faschingszug der Veitsgroma Zunft statt. Teilnehmer mit Faschingswagen müssen sich bis zum 26. Januar anmelden. (Foto: Buthke)

Traunstein. Der Faschingszug der Veitsgroma Zunft findet am Faschingssamstag, 9.  Februar, ab 14 Uhr in Traunstein statt. Die Aufstellung ist ab 12 Uhr auf dem Festplatz neben der Chiemgauhalle. Aus Rücksicht auf die Anwohner besteht vor 12 Uhr ein Musikverbot. Der Traunsteiner Gaudiwurm führt durch die Bürgerwaldstraße, Salinenstraße, Maxstraße und den Maxplatz zum Stadtplatz, auf dem sich der Zug auflöst. Beim anschließenden »Veitsdance« können Teilnehmer und Zuschauer im Zelt auf dem Stadtplatz bis in die Nacht feiern.


Um einen reibungslosen Ablauf und ein unfallfreies Gelingen des Faschingszugs zu gewährleisten, müssen sich die Faschingsvereine und Teilnehmer an dieser Faschingsgaudi an einige Regeln halten. Darauf weist die Präsidentin der Veitsgroma, Sonja Preisach, hin.

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Die Teilnehmer mit Faschingswagen müssen sich bis spätestens Samstag, 26. Januar, bei der Veitsgroma Zunft anmelden. Der unabhängige TÜV-Gutachter Helmut Osterhammer wird in Zusammenarbeit mit der Faschingsgesellschaft einige Tage vor der Veranstaltung zu den Teilnehmern fahren, eine Überprüfung der Wägen vornehmen, Tipps für die Umsetzung der Vorschriften geben und eine Bestätigung über den ordnungsgemäßen Zustand der Faschingsgespanne ausstellen. Eine Kopie dieser Bestätigung müssen die Fahrzeugführer für die Teilnahme am Faschingszug an der Anmeldung abgeben.

Jedes Fahrzeug muss zugelassen und versichert sowie betriebs- und verkehrssicher sein. Während der An- und Abfahrt zur Veranstaltung dürfen keine Personen auf den Wagen mitfahren. Jeder Faschingswagen muss mindestens vier Fahrzeugbegleiter stellen, die Warnwesten tragen. Die Fahrzeugbegleiter und Fahrzeuglenker müssen nüchtern sein und werden vor der Veranstaltung einer Alkoholkontrolle unterzogen.

Wie schon in den vergangenen Jahren ist das Mitführen von Glas- und Porzellanbehältnissen jeglicher Art und Form nicht gestattet. »Alternativen sind zum Beispiel Papp- oder Plastikbecher«, sagt Preisach. Der Fahrzeugführer ist für die Umsetzung der Auflagen verantwortlich.

Da die Organisation und Durchführung der Veitsgroma Zunft einiges an Geld kostet, werden wieder für zwei Euro Zeichen verkauft. Erstmals gibt es die Faschingszugzeichen auch im Vorverkauf. Die Vorverkaufsstellen sind das Kaufhaus Unterforsthuber (Stadtplatz), die Metzgerei Ostermayer (Kniebos und Maxplatz) sowie die Bäckereien Deisenseer (Schützenstraße) und Kotter (Taubenmarkt). »Wir suchen auch noch Zeichenverkäufer während des Faschingszugs«, erklärt Preisach. Informationen gibt es unter Telefon 08681/215. Bjr