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Streichenwallfahrt der Gebirgsschützen

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In der Kirche St. Servatius feierten die Teilnehmer der Streichenwallfahrt einen stimmungsvollen Gottesdienst. (Foto: Flug)

Schleching. Einen stimmungsvollen Gottesdienst an einem besonderen Ort erlebten die Gebirgsschützen der Gebirgsschützenkompanie Wössen/Achental bei ihrer Wallfahrt zur Kirche St. Servatius auf dem Streichen.


Rund 30 Schützen und Gäste waren dem Kompaniehauptmann Georg Haslberger hoch über das Schlechinger Tal gefolgt. Unüberhörbar, denn das Antreten war jeweils von donnerndem Kanonen- und krachenden Gewehrsalut begleitet, der durch das Tal dröhnte. In der Streichenkirche feierte der Unterwössner Pfarrer Klaus Wernberger mit den Schützen den Gottesdienst. Die Lesungen übernahm Gebirgsschütze Anton Greimel. Am Ende erinnerte Pfarrer Wernberger, dass heuer sein letzter Gottesdienst bei der Streichenwallfahrt vor seinem Ruhestand im Dezember war. Er brachte die Botschaft, dass auch sein Nachfolger Pfarrer Martin Straßer an diesem Brauch festhalten wird. Mit einem großen Beifall drückten ihm die Schützen ihre enge Verbundenheit aus.

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1973/74 wurde die Kompanie Wössen/Achental aus der ehemaligen Gebirgsschützenkompanie des Gerichts Marquartstein wiedergegründet. Nachdem die Gebirgsschützen trotz widriger Wetterumstände 1974 eine erfolgreiche Gründung gefeiert hatten, unternahmen sie in 1975 die erste Wallfahrt zum Dank. Die ist inzwischen zur Tradition geworden. lukk