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Straßensperre noch bis Ende November

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Die neue Bahnbrücke steht bereits, jetzt gehört nur noch die Straße, die unter dem Bauwerk hindurchführt, fertiggestellt. Ende November soll der Verkehr in Hufschlag wieder rollen. (Foto: Schwaiger-Pöllner)

Surberg – Schon seit Februar ist die Straße durch Hufschlag wegen des Neubaus der Bahnbrücke gesperrt, und so wie es aussieht, wird sie das auch noch bis mindestens Ende November bleiben. Das ursprünglich anvisierte Bauende Ende Oktober können die beiden Bauherren, das Staatliche Bauamt Traunstein und die Deutsche Bahn, damit nicht einhalten. Probleme beim Kanalbau und der Erneuerung der Straßenentwässerung hätten zu den Verzögerungen geführt, erklären Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein und Werner Schwab von der Gemeinde Surberg.


Dafür ist die neue Bahnbrücke bereits fertig, wie Bauamt-Mitarbeiter David Finke informiert. Die Bauarbeiter seien aktuell damit beschäftigt, die Straße, die unter dem Bauwerk hindurchführt, zu erneuern. Finke ist zuversichtlich, dass die Durchfahrt in Hufschlag Ende November wieder offen sein wird. Nur ein vorzeitiger Wintereinbruch, das räumt er ein, könnte ein Ende der Maßnahme ein weiteres Mal verzögern.

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Schulbusse müssen Umwege in Kauf nehmen

Das spätere Bauende sorgt im Surberger Rathaus nicht gerade für Freude. Denn nicht nur, dass sich immer mal wieder Anwohner melden, die nach fast acht Monaten Bauzeit genug von Lärm, Dreck und Umwegen haben. Hinzukommt, dass die Straßensperrung die Schülerbeförderung erheblich erschwert. »Da haben wir Riesenprobleme«, erklärt Schwab.

Um die Schüler aus Hufschlag abzuholen, müssen die Busse Umwege in Kauf nehmen. Sie fahren jetzt zweimal in das Dorf: einmal auf der Nordseite bis zur Bahnbrücke und einmal auf der Südseite bis zur Bahnbrücke – und das ist nur möglich mit einer Fahrt durch den Ettendorfer Tunnel. »Das führt zu Verzögerungen, die auch die Eltern nerven«, sagt Schwab.

Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt rechtfertigt die verlängerte Bauzeit. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass es »mehr als anspruchsvoll war«, das zunächst anvisierte Bauende im Oktober einzuhalten. Zudem habe die Deutsche Bahn bei der rund 1,9 Millionen Euro teuren Baumaßnahme »den Takt vorgegeben«.

»Das Meiste ist ja überstanden«, zeigt sich der Surberger Gemeinde-Geschäftsleiter Werner Schwab versöhnlich. Eins allerdings steht noch bevor: Die halbjährliche Reinigung des Ettendorfer Tunnels am Dienstag und Mittwoch, 27. und 28. Oktober; die jüngste Reinigung im Frühjahr hatte im Zusammenspiel mit der Straßensperrung in Hufschlag sowie diversen anderen Sperrungen in Traunstein zu einem ziemlichen Verkehrschaos geführt. san