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Straßenbau und Sanierung des Sparzer Steges

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Der Sparzer Steg soll saniert werden. Weil die Kosten aber deutlich höher sind als veranschlagt, ist die Maßnahme auf 2014 verschoben worden. (Foto: Fries)

Traunstein. Mehr als 300 000 Euro wird die Stadt Traunstein in diesem Jahr für die Sanierung von Straßen ausgeben. Das sind um fast 90 000 Euro mehr als ursprünglich veranschlagt. Nicht saniert wird in diesem Jahr der Sparzer Steg, weil auch hier die Kosten deutlich höher sind als veranschlagt.


Die Arbeiten für die Straßensanierungen waren in fünf Losen ausgeschrieben; günstigster Bieter war jeweils die Firma Swietelsky, die nun vom Stadtrat auch offiziell den Auftrag bekam.

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Los 1 beinhaltet die Sanierung der Saalachstraße und hier speziell die Verbindung zur Nußbaumerstraße. Die Straße Mitterbichl bekommt ebenso eine neue Fahrbahndecke wie die Straße in Öd in der Pechschnait. Los 4 betrifft die Sanierung der Straße in Alterfing und in Los 5 sind mehrere kleinere Sanierungsmaßnahmen zusammengefasst. Diese werden erheblich teurer als veranschlagt, weil die zu sanierenden Straßenstücke deutlich länger sind als geplant. Das Geld für die Bauarbeiten soll im Nachtragshaushalt bereitgestellt werden.

In diesem Zusammenhang wies Wolfgang Osenstätter darauf hin, dass einige Straßen durch die Rüttelfahrzeuge bei den Geothermieuntersuchungen erheblich beschädigt wurden. Als Beispiel nannte er die Straße zwischen Neuhausen und Gerating, die so uneben sei, dass landwirtschaftliche Fahrzeuge hier nur mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit fahren können. Er befürchte, dass die Stadt nur einen Teil des Schadens ersetzt bekommen werde. Das angesprochene Straßenstück, so sagte Oberbürgermeister Manfred Kösterke, solle im nächsten Jahr hergerichtet werden.

70 000 Euro sind noch in diesem Jahr für die Sanierung des Sparzer Steges im Haushalt der Stadt vorgesehen. Von sechs Firmen, welche die Ausschreibungsunterlagen angefordert haben, haben nur zwei ein Angebot abgegeben. Die Kostenberechnung schließt mit fast 112 000 Euro; das günstigste Angebot liegt noch einmal um 28 Prozent drüber. Mit anderen Worten: Die Sanierung der Fußgängerbrücke würde mehr als doppelt soviel kosten wie im Haushalt vorgesehen.

Angesichts dieser Zahlen hatte das Stadtbauamt dem Stadtrat vorgeschlagen, die Ausschreibung aufzuheben und die Arbeiten im kommenden Jahr erneut auszuschreiben. Vielleicht sind die Firmen dann nicht so stark ausgelastet und zeigen größeres Interesse. Die Maßnahme soll möglichst früh ausgeschrieben werden und der Betrag, der im Haushalt 2014 berücksichtigt wird, soll der Kostenberechnung angepasst werden. -K.O.-