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Straße zum Marktplatz wird hergerichtet

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Bei der Ortskernsanierung in Grabenstätt ist am Donnerstag mit der Baumaßnahme »Verbindung zwischen Schlossstraße und Marktplatz« begonnen worden. Seit 1996 wird im Rahmen des Staatlichen Städtebauförderungsprogramms saniert. (Foto: Müller)

Grabenstätt. Derzeit wird in Grabenstätt die Verbindung zwischen Schlossstraße und Marktplatz von der Firma Swietelsky saniert. Die Baumaßnahme kostet 48 767 Euro und dauert gut zwei Wochen, informierte Bürgermeister Georg Schützinger in der Gemeinderatssitzung.


Auch würden bereits erste konkrete Planungen für die Sanierung der Entermühlstraße angestellt. Mit der Baumaßnahme sei im kommenden Jahr zu rechnen, sagte Schützinger. Zu diesem Vorhaben werde noch in diesem Monat eine Anlieger- und Eigentümerversammlung einberufen.

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Als Gründe für die Verzögerungen wurden ein notwendig gewordener Planerwechsel und ein anstehender Wechsel in den Eigentumsverhältnissen mehrerer Anliegergrundstücke angeführt. Dies könnte unter Umständen Auswirkungen auf die Gestaltungsmöglichkeiten nach sich ziehen, hieß es.

Bei der ebenfalls angemeldeten Maßnahme Austraße und Mühlbach sei es bisher nicht möglich gewesen, weitere Schritte zu veranlassen. Zunächst müssten noch Sachverhalte mit dem zuständigen Wasserwirtschaftsamt geklärt werden. Zu berücksichtigen seien auch der Hochwasserschutz und eine mögliche Energiegewinnung aus diesem Fließgewässer.

Auch wenn aufgrund dieser ungeklärten Fragen noch keine weitergehende Kostenpositionierung möglich sei, müsse der 2013 angemeldete Ansatz von 120 000 Euro für die Einbringung in den Programmantrag 2014 auf mindestens 200 000 Euro erhöht werden, so Schützinger. Ab 2015 sollte es auch möglich sein, mit der Ortskernsanierung in Erlstätt beginnen zu können. Auch wenn dafür noch umfangreiche Vorerhebungen und -arbeiten notwendig seien, gehe man davon aus, dass auch dieses umfangreiche Projekt über die staatliche Städtebauförderung abgewickelt werden könne, betonte der Rathauschef. So soll es für das Fortschreibungsjahr 2015 bei dem vorgesehenen Kostenansatz von 200 000 Euro bleiben. Gleiches gelte jeweils für die Folgejahre. Ob allerdings der angedachte Gesamtansatz von 800 000 Euro ausreiche, sei derzeit nicht absehbar. Der Gemeinderat segnete den Jahresprogrammantrag 2014 (Städtebauförderung) zur Einreichung bei der Regierung von Oberbayern einstimmig ab. mmü

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