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Stefanie Rohrmeyer beerbt Manuela Keil

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Beim Theaterverein Grabenstätt wurde eine neue Vorstandschaft gewählt: Kassenprüferin Simone Pechmann (von links), Kassier Michael Hartl, Vorsitzende Stefanie Rohrmeyer, Schriftführerin Elvira Stückl, zweiter Vorsitzender Peter Kriegenhofer, Kassenprüfer Wolfgang Riederer und Beisitzerin Annemarie Biller. (Foto: Müller)

Grabenstätt – Stefanie Rohrmeyer ist die neue Vorsitzende des Theatervereins Grabenstätt. Sie tritt in die Fußstapfen von Manuela Keil, die 13 Jahre an der Spitze des Vereins gestanden hatte.


Auch Michael Hartl und Peter Kriegenhofer hatten sich um Keils Nachfolge beworben, haben aber bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof zur Post nicht genügend Stimmen bekommen. Eine wichtige Rolle spielen sie in der neuen Vorstandschaft trotzdem: Kriegenhofer wurde mit einer Stimme Mehrheit zum zweiten Vorsitzenden gewählt, Hartl fungiert nun als Kassier. Einstimmig für drei weitere Jahre wiedergewählt wurde Schriftführerin Elvira Stückl. Komplettiert wird die Vorstandschaft von den Beisitzern Annemarie Biller und Marie-Luise Richter. Kassenprüfer bleibt Wolfgang Riederer. Zur Seite steht ihm nun Simone Pechmann.

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Rohrmeyer berichtete über die »Lametta«-Produktion, die Ende November vergangenen Jahres abrupt ins Stocken geraten sei, weil Manuela Keil ihre Rolle aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr spielen habe können. Das frühere Ensemblemitglied Sabine Drubba sei dann eingesprungen, trotzdem habe man die Premiere um eine Woche verschieben müssen. Anstatt der ursprünglich neun geplanten Aufführungen gab es nur sieben.

Schriftführerin Stückl verlas den Tätigkeitsbericht von Keil. Erwähnung fanden unter anderem die Teilnahmen am Gründungsfest des Pfarrverbands, am 125. Gründungsjubiläum des Fremdenverkehrsvereins Grabenstätt und am 150. Jubiläum der ZSG Grabenstätt/Chiemsee. Um bei deren Festzug ein einheitliches Bild abzugeben, habe man die Theaterjugend mit T-Shirts ausgestattet.

Bei einer Spielersitzung im August entschied man, das Stück »Lametta« von Fitzgerald Kusz für die Winterspielsaison 2016 in Angriff zu nehmen. Als Regisseur wurde wieder Mario Dircks beauftragt. Neu im Team waren Sabrina Rink und Simone Pechmann. Der große Zuschauerzuspruch bei den Aufführungen im Januar war der verdiente Lohn für die monatelange Probenarbeit. Der Vereinsnachwuchs zeigte bereits im Oktober das Stück »Mörder mögen‘s messerscharf« und den Sketch »Der Kaugummi-Kieferknacker« und wurde vom Publikum gefeiert. Regie führte Steffi Rohrmeyer.

»In meine Amtszeit fielen neben dem normalen Spielbetrieb der Eintrag ins Vereinsregister, die Homepage, das Singspiel, die Errichtung einer Kinder- und Jugendgruppe, die Erneuerung der Technik, des Bühnenvorhangs, das 120. Vereinsjubiläum, die Aufführungen des 'Bayerischen Jedermann' und des 'Brandner Kaspars'«, ließ Keil mitteilen und erinnerte daran, dass der Wirt fünfmal wechselte und sogar »wirtelose« Spielzeiten überstanden werden mussten. Dank der Hilfe des Musik- und Trachtenvereins, die die Bewirtung übernommen hätten, habe man auch dies meistern können. Keil bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und wünschte der neuen Vorstandschaft und dem Ensemble »alles Gute«.

Wie es hieß, müsse auch der Verband Bayerischer Amateurtheater über die neue Vereinsspitze informiert werden. Die neue Vorsitzende Rohrmeyer war sich sicher, dass man in den kommenden Jahren mit viel Teamarbeit einiges bewegen werde. »Der Theaterverein hat unsere Gemeinde über viele Jahre ungemein bereichert«, lobte zweiter Bürgermeister Robert Muggenhamer und appellierte an die Mitglieder, so weiterzumachen. mmü