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Startschuss fürs »Stadtradeln«

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Zum Auftakt der Aktion »Stadtradeln« radelte Oberbürgermeister Manfred Kösterke (Zweiter von rechts) mit den Teilnehmern auf dem Papst-Benedikt-Weg nach Hufschlag. (Foto: Buthke)

Traunstein. Die Stadt Traunstein nimmt heuer schon zum sechsten Mal an der Aktion »Stadtradeln« teil. Den Startschuss gab Oberbürgermeister Manfred Kösterke am Samstag beim »Tag der Mobilität« auf dem Stadtplatz. Das Klimabündnis Traunstein ruft alle Bürger auf, bis 12. Juli für den Klimaschutz kräftig in die Pedale zu treten.


Bei der bundesweiten Aktion ist Deutschlands »fahrradaktivste« Kommune gesucht. Darum sollen die Traunsteiner Bürger auf dem Weg zur Arbeit oder in ihrer Freizeit möglichst viele Kilometer auf dem Fahrrad zurücklegen. Die gefahrenen Kilometer werden im Internet registriert. Am Ende der dreiwöchigen Aktion wird alles zusammengezählt.

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Zum Start traten der Oberbürgermeister zusammen mit Kommunalpolitikern seiner Stadt in die Pedale; gemeinsam radelten sie zum Papst-Benedikt-Weg nach Hufschlag und konnten von dort aus nach eigenem Gutdünken »ausschwärmen«. Zuvor hatte Kösterke in einer kurzen Ansprache an den Erfolg von Jürgen Mayer vor zwei Jahren erinnert, der fast alle der über 20 000 Teilnehmer aus ganz Deutschland hinter sich gelassen und der Stadt Traunstein beim Stadtradeln einen Podiumsplatz gesichert hatte.

Gleichzeitig mit dem Auftakt der Aktion »Stadtradeln« fand der »Tag der Mobilität« des Forums Ökologie statt, das damit das Thema Mobilität als eine Herausforderung der Zukunft aufgriff. Am Vortag hatte die Diplom-Umweltwissenschaftlerin Melanie Herget in einem Vortrag Mobiltäts- und Verkehrskonzepte für den ländlichen Raum beleuchtet. Sie ging dabei auf Untersuchungen von Bürgerverhalten und damit verbundene Alternativen zum Auto ein. Oberbürgermeister Kösterke erklärte dazu, dass der Stadtrat die Stadtverwaltung bereits beauftragt habe, entsprechende Konzepte für Traunstein zu erarbeiten.

Verschiedene Organisationen wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, der Bund Naturschutz, Greenpeace, Carsharing Traunstein, der Bürgerbus Chiemsee oder der Sonnenkreis Traunstein wie-sen an Informationsständen auf Konzepte hin, die bei der Mobilität auf Umweltschutz, Energieeinsparung, besseren Lärmschutz und weniger Flächenverbrauch bauen. Bjr