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Stärken liegen im Vereinsleben

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Staudach-Egerndach – Einen eindringlichen Appell richtete zweite Bürgermeisterin Martina Gaukler in der Bürgerversammlung an alle Bürger der Gemeinde und bat um mehr Unterstützung der Feuerwehr. Die Stärken der kleinen Gemeinde würden eindeutig in dem regen Vereinsleben liegen. Doch bei genauerem Hinsehen, so Martina Gaukler, fehle es an der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr. Jeder sollte einmal nachdenken, warum er noch nie bei einer Feuerwehrübung war.


Die Ampelanlage sei mit der neuesten LED-Technik ausgestattet, erklärte Bürgermeister Hans Pertl auf eine Frage nach dem hellen Licht. Auch interessierte, was mit der alten Klinik passiere. Laut Pertl werde diese in den nächsten Tagen abgerissen.

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Viele Fahrer halten sich nicht an Begrenzung

Die 30 km/h-Schilder in der Hochgernstraße sind einem Anlieger zu klein. Er meinte, dass dies auch ein Grund sei, warum sich viele nicht an die Begrenzung halten. Pertl ist sich sicher, dass bei einer Messung auch einige Anlieger zur Kasse gebeten werden könnten. Eine Geschwindigkeitsmessanlage werde sporadisch an unterschiedlichen Stellen platziert.

Wo denn ein Gewerbegebiet, wie in der Vision des Gemeinderats angedacht, realisiert werden könnte, wurde gefragt. Hierzu meinte der Rathauschef, dass erst einmal nach einem passenden Grundstück gesehen werden muss. Ralf Schmid monierte, dass in der Gemeindezeitung sehr viel Werbung und darüber hinaus nur vier Seiten für die Gemeinde vorgesehen seien. Vereine könnten sich hier nicht ausreichend präsentieren. Die Berichte der Vereine kämen nur zäh, so Pertl, obwohl die Gemeindezeitung eine Plattform für Vereine sein sollte.

Auch nach der Mittagsbetreuung erkundigte sich eine Mutter. Laut Pertl sei noch nicht bestimmt, ob eine reine Mittagsbetreuung, oder eine Ganztagsschule entstehen wird. Bei einer Mittagsbetreuung müsse nach einem Träger gesucht werden, wobei die Kirche bereits abgesagt habe. Man würde eher zu einer offenen Ganztagsschule tendieren und dies sei dann Aufgabe des Schulverbands.

Es muss auch an die Folgekosten gedacht werden

Zum Zeitrahmen informierte Pertl, dass 2016 die Planung und 2017 dann mit der Realisierung begonnen werden kann, sofern die Finanzen es zulassen. Zudem müsse auch an die Folgekosten gedacht werden.

Eine Dame, die neu zugezogen war, kritisierte, dass der Bürgermeister sie nicht als Neuzugang begrüßt habe. Pertl erklärte, dass dies nicht üblich sei, zumal einige Neuzugänge nur wenige Monate da seien.

Der gleichen Dame fehlte es auch an Sommerfesten, die nicht von einem Verein organisiert werden. Wie der Rathauschef berichtete, gebe es über die Vereinsfeste und die Veranstaltungen bei den Wirten auch vier Standkonzerte, die mit Musik und Tanz unterhalten.

Letztlich wurde auch nach dem Wertstoffhof gefragt. Pertl erklärte, dass es einen zentralen Wertstoffhof für Marquartstein, Grassau und Staudach-Egerndach ab Juli nächsten Jahren geben wird. Nur wo dieser verwirklicht wird, sei noch nicht festgelegt. tb

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