weather-image
31°

Stadtverwaltung gewährte einen Blick hinter die Kulissen

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Stadtarchivar Franz Haselbeck stellte das Traunsteiner Stadtarchiv vor. Im Brunnenhof spielte die »2nd Floor Big Band« der Musikschule auf. (Fotos: Buthke)
Bildtext einblenden

Traunstein – Auf großes Interesse stieß der Tag der offenen Tür im Rathaus. Für die Besucher hatten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Auf informativen Stellwänden präsentierten die Mitarbeiter der verschiedenen Ämter die Vielzahl an städtischen Dienstleistungen und standen den Bürgern auch für ihre Fragen zur Verfügung. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die »2nd Floor Big Band« der Musikschule Traunstein im Brunnenhof.


Großen Zulauf hatten beispielsweise die Führungen von Stadtarchivar Franz Haselbeck, der historische Schriften, Ur-kunden, Schreiben und Plakate zeigte und einen Einblick in seine Arbeit gab. Ein historischer Büchermarkt und der Verkauf des Buchs »Über Traunstein« rundeten die Präsentation des Stadtarchivs ab. Das Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung gab Auskunft über die verschiedenen Sachbereiche und stellte Beiträge zur Verkehrssicherheit und zur Schulwegsicherung vor. Einen Blick hinter die Kulissen gewährten auch das Einwohnermeldeamt und das Fundamt. Informationen zum Standesamtswesen gab es im Alten Ratssaal, wo gewöhnlich die Trauungen vorgenommen werden. Die Damen der Tourist-Information gaben bereitwillig Auskunft über Möglichkeiten, wie man seinen Urlaub oder seine Freizeit in Traunstein und Umgebung verbringen kann.

Anzeige

Ferner wurden anhand von Ablaufschemata Fragen der Baugenehmigungsverfahren und der Bauleitplanung beantwortet. Ausgestellt wurden alte Stadtpläne und Baumodelle. Zudem wurde ein Überblick über bereits vollendete und geplante Projekte wie Klosterkirche, Güterhalle, Kinderkrippen und Hochwasserschutz gegeben.

Der Klimaschutz war ebenfalls ein Thema. Der Schwerpunkt lag auf aktuellen Aktionen wie »Stadtradeln« und »Earth Hour«. An gleicher Stelle gab Eva Schneider Informationen über die Städtepartnerschaften mit Wesseling am Rhein, Pinerolo in Italien, Gap in Frankreich und Haywards Heath in England. Bei Walter Staller konnten sich die Besucher nach Ausbildungsmöglichkeiten und nach dem Personalstand der Stadt erkundigen.

Einblicke in die Finanzen der Stadt gewährte das Amt für Finanz- und Wirtschaftsverwaltung. Das Rechnungsprüfungsamt stellte seine Aufgaben dar. Vorgestellt wurde auch das neue Bürger-Onlineportal »TuI« (Technik-unterstützte Informationsverarbeitung). Informieren konnten die Besucher sich auch über die allgemeine Verwaltung, den Stadtrat, das Amtsblatt und die Bürgerversammlungen. Für die Kultur war Judith Bader von der städtischen Galerie zuständig. Sie gab Führungen zum Thema »Kunst im Rathaus«.

Dass die Stadt für junge und alte Leute etwas zu bieten hat, zeigten das Sachgebiet Kinder, Jugend und Familie im Jugendtreff und der Seniorenbeirat im Schrannensaal. Im Jugendtreff wurde die Entwicklung der Kinderbetreuung vorgestellt. Dazu gab es eine Bilderschau über den Alltag in einer Kindertagesstätte. Mitglieder des Seniorenbeirats stellten an einem Informationsstand seine Aufgaben vor und gab Auskünfte zu Rentenfragen. Für humorvolle Unterhaltung sorgte die Theatergruppe des Seniorenbeirats unter der Leitung von Jutta Bräutigam. Helmut Köppl und Eugen Bartlweber spielten den lustigen Sketch »Der Fonse in Amerika«.

Verbunden war der Tag der offenen Tür mit einem Neubürgerempfang im Großen Ratssaal mit Oberbürgermeister Christian Kegel und Stadtmarketingkoordinator Jürgen Pieperhoff, die den »Zugroasten« die Stadt in all ihren Facetten vorstellten. Die Neubürger konnten sich anschließend bei einem Rundgang durch das Rathaus weitere Informationen holen. Zusammen mit einigen Stadträten verkaufte die Frau des Oberbürgermeisters, Konstanze Reichert-Kegel Torten, Kuchen und Kaffee zugunsten der Aktion »Die im Dunkeln sieht man nicht«. Abgerundet wurde der Tag der offenen Tür mit einem Stadtquiz, bei dem es schöne Preise zu gewinnen gab. Bjr