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Stadtrat schafft Bauplätze für Familien

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Hier sollen nach dem Willen des Grundstückseigentümers sieben einzelne Häuser und ein Doppelhaus entstehen. Mit der Zustimmung zur Änderung des Bebauungsplans machte der Stadtrat den Weg dafür frei. (Foto: Hohler)

Traunstein. Mehrere Bausachen standen auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Stadtrats (wir berichteten). So segnete das Gremium den Antrag eines Bauherren ab, der an der Innstraße ein Doppelhaus anders bauen möchte, als dies der Bebauungsplan aus dem Jahr 2006 vorschreiben würde.


Die Baugrenzen des nördlich vorgesehenen Doppelhauses werden demnach um drei Meter nach Norden verschoben, die Garagen links und rechts ans Haus verlegt. Statt eines Satteldaches mit einer Neigung von 24 bis 27 Grad sind auch Zeltdächer mit einer Neigung zwischen 10 und 27 Grad möglich. Da sich das Maß der Nutzung nicht veränderte und weder städtebaulich noch gestalterisch Einwände bestanden, stimmte der Stadtrat der Änderung im vereinfachten Verfahren einstimmig zu.

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Ebenfalls einstimmig machte der Stadtrat den Weg frei für sieben Einfamilienhäuser und ein Doppelhaus an der Hochfellnstraße in Oberhaid hinter der neuen Lärmschutzwand zur Bahn. Der bisherige Bebauungsplan von 1999 hätte drei Reihenhausanlagen vorgesehen, war aber so offensichtlich nicht umzusetzen. Daher hatte der Grundstückseigentümer die Änderung beantragt. Die Erschließung soll von der Hochfellnstraße her über zwei öffentliche Eigentümerwege mit Wendeplatte führen.

Er könne allem zustimmen, sagte dazu Stadtrat Thomas Miller: »Die Lärmschutzwand ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber wenn sie mal eingewachsen ist, wird's schon gehen.« Er kritisierte lediglich die Tatsache, dass die Lärmschutzwand bereits als Werbetafel missbraucht werde für ein dreimal zwei Meter großes Plakat. »Das haben wir bereits dem Ordnungsamt mitgeteilt, die werden das Plakat mitnehmen«, sagte Oberbürgermeister Manfred Kösterke. coho