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Staatspreis für Boden- und Gewässerschutz

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Die Gemeinden Kirchanschöring, Petting, Taching, Waging und Wonneberg wurden für die zum Schutz des Waginger und Tachinger Sees angelegten Rückhalte- und Filterflächen von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (rechts) mit dem Staatspreis »boden:ständig« ausgezeichnet. Die Auszeichnung nahmen Tachings Bürgermeisterin Ursula Haas und der Kirchanschöringer Gemeinderat Sepp Hubert entgegen. (Foto: Vossenkaul, StMELF)

Besondere Auszeichnung für die Gemeinden rund um den Waginger und Tachinger See: Sie wurden für besonders innovative Projekte zur Verbesserung des Boden- und Gewässerschutzes mit dem Staatspreis für Boden- und Gewässerschutz ausgezeichnet. Tachings Bürgermeisterin Ursula Haas und der Kirchanschöringer Gemeinderat Sepp Hubert nahmen die Auszeichnung auch stellvertretend für die anderen Gemeinden entgegen.


Bei dem Festakt in Maria Bildhausen im Landkreis Bad Kissingen verlieh Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner erstmals vier Staatspreise im Rahmen der Initiative »boden:ständig«. Die Auszeichnung erhielten die Gemeinden Kirchanschöring, Petting, Taching am See, Waging am See und Wonneberg für die zum Schutz des Waginger und Tachinger Sees angelegten Rückhalte- und Filterflächen.

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Die weiteren Preisträger sind die Stadt Auerbach zusammen mit der Dorfgemeinschaft Hagenohe (Lkr. Amberg-Sulzbach) für ihr dezentrales Wasserrückhalteprojekt, die Marktgemeinde Heidenheim (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) zusammen mit ortsansässigen Landwirten für die Entwicklung einer kommunalen Kompostwirtschaft sowie fünf Landwirte aus dem Landkreis Dingolfing-Landau für ihr Projekt zur Verringerung von Nährstoffeinträgen in den Schwimmbach.

»Sie haben in beispielhafter Zusammenarbeit maßgeschneiderte Lösungen erarbeitet, um Bodenerosion und Nährstoffeinträge in unsere Gewässer nachhaltig zu verringern«, sagte Minister bei der Preisverleihung. Er fügte hinzu: »Der Staatspreis ist die verdiente Anerkennung für Ihr großes Engagement.« Der mit jeweils 5000 Euro dotierte Preis soll laut Brunner weitere Kommunen und Landwirte anspornen, entsprechende Projekte voranzutreiben.

Im Rahmen der Initiative »boden:ständig« der Verwaltung für Ländliche Entwicklung engagieren sich derzeit Landwirte und Kommunen in 35 Projektgebieten für den Boden- und Gewässerschutz. fb