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St. Oswald muss renoviert werden

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Traunstein. Die Pfarrei St. Oswald hat bei der Stadt Traunstein um eine Erhöhung des Zuschusses für die Sanierung des »Papst-Benedikt-Orgelwerkes« in der Stadtpfarrkirche angefragt. Ohne Diskussion stimmte der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung zu, den Zuschuss für das Orgelwerk auf 30 Prozent zu erhöhen.


Demnach steuert die Stadt nun 282 000 Euro bei. Der Betrag für die Zuschusserhöhung von 112 000 Euro muss jedoch erst im Haushalt 2016 eingestellt werden.

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Für den Antrag der Pfarrei gibt es zwei Gründe, erläuterte Oberbürgermeister Manfred Kösterke. »Es musste zum einen ein neuer Orgelbauer gefunden werden«, betonte er. Der Kostenaufwand für das Orgelwerk erhöht sich demnach von 850 000 auf 940 000 Euro.

»Zum anderen stellte das Ordinariat fest, dass vor dem Orgeleinbau eine Sanierung des Kircheninnenraums erfolgen muss.« Ersten Schätzungen nach werden sich die Kosten dafür auf 1,5 Millionen Euro belaufen. »Einen erheblichen Teil davon übernimmt das Ordinariat«, informierte Kösterke. Dennoch muss auch die Pfarrgemeinde rund 400 000 Euro übernehmen – und das reißt damit ein Loch in die Finanzplanung.

Der Stadtrat machte in seinem Beschluss aber auch deutlich, dass Kirchenrenovierungen durch die Stadt nicht bezuschusst werden. Dazu liegt auch bereits ein alter Stadtratsbeschluss vor. Das Geld ist also eindeutig für die Orgel bestimmt. SB