weather-image
26°

Sprungtürme werden saniert

Taching am See. Um die Modernisierung der Straßenbeleuchtung ist es in der jüngsten Gemeinderatssitzung erneut gegangen. Nachdem die Gemeinde einen Zuschuss vom Bund für die Modernisierung erhalten wird und in der Juli-Sitzung bereits die entsprechenden Lampentypen (wir berichteten) ausgewählt wurden, musste jetzt noch den vorliegenden Verträgen mit der E.on zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung und zur Erneuerung der Masten zugestimmt werden. Die tatsächlichen Kosten für die Modernisierung nach Abzug der Fördermittel werden etwa 63 000 Euro betragen. Für die neuen Masten sind rund 26 000 Euro zu veranschlagen. Der Gemeinderat stimmte beiden Verträgen einstimmig zu.

Keine Diskussionen gab es zu den beantragten Bauvorhaben. Für eine Bauparzelle im Neubaugebiet »Tachinger Feld« ergab sich durch die Planung eine Überschreitung der Baugrenze und geländebedingt eine Freilegung des Kellers um 1,20 m. Der Gemeinderat sah in den Überschreitungen kein Problem und erteilte seine Zustimmung. Das geplante Bauvorhaben in Au zum Bau von Wohnungen sowie ein Neubauvorhaben in Burg fanden ebenfalls die Zustimmung des Rats.

Anzeige

Der Bau einer Gerätehütte in der Dachsteinstraße würde bei planmäßiger Ausführung dazu führen, dass Festsetzungen des Bebauungsplans »Rambicheln« nicht eingehalten werden können. Der Antragsteller wollte daher eine Befreiung von diesen Festsetzungen, zumal die Nichteinhaltung bestimmter Vorschriften des Bebauungsplans im vorliegenden Fall nicht von Bedeutung sind. Auch hier wurde dem Bauvorhaben bzw. den Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans zugestimmt.

Erfreuliches berichtete Heinrich Riesemann zum Thema Sprungtürme in den gemeindlichen Seebädern. Nach bisheriger Kenntnis können beide Sprungtürme auf den neuesten Stand gebracht werden. Riesemann bestätigte, dass nach Durchführung der Arbeiten die Sprungtürme auf dem aktuellen Sicherheitsstand seien. Die Kosten bewegen sich pro Turm bei etwa 4000 Euro. Nachdem die Sanierung wesentlich günstiger ist als eine Neuanschaffung – hier wäre mit Kosten von über 17 000 Euro je Turm ohne Plattform und Sprungbrett zu rechnen – hat der Gemeinderat seine Zustimmung erteilt, die Planung für die Sanierung voranzutreiben.

In diesem Zusammenhang sprach Bürgermeisterin Ursula Haas auch noch die Kosten für die ausstehende Sanierung der Plattform im Tenglinger Seebad an, worauf der Sprungturm dann wieder installiert wird. Die Kosten für die Sanierung werden mit etwa 6000 Euro höher ausfallen, als für die bereits erfolgte Plattformsanierung im Tachinger Seebad. Ziel sollte sein, dass die Arbeiten so schnell wie möglich ausgeführt werden, um nach Möglichkeit zu Beginn der nächsten Badesaison die Sprungtürme wieder aufstellen zu können. BK