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Sportverein Kirchanschöring erhält Zuschuss zu Übungsleiterstunden

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Foto: Symbolbild, pixabay

Kirchanschöring – Zusätzlich zum Freistaat Bayern fördert die Gemeinde Kirchanschöring die Übungsarbeit im örtlichen Sportverein mit einer finanziellen Zuwendung.


Die muss aber jedes Jahr aufs Neue beantragt werden. Mit dem entsprechenden Antrag für das laufende Jahr befasste sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung und beschloss einstimmig, dem Sportverein dafür heuer knapp 10 480 Euro zukommen zu lassen.

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Dieser Betrag basiert auf der 2007 festgelegten und später angepassten Bemessungsgrundlage mit einer Pro-Kopf-Pauschale, die dem Gremium als Instrument gerechter Verteilung dient. Demnach erhält jeder lizenzierte Übungsleiter im Verein aktuell 660 Euro im Jahr.

»Auf die Anzahl der Übungsleiterstunden nimmt die Gemeinde jedoch keinen Einfluss, die teilt uns das Landratsamt mit, nachdem sie sie geprüft hat.« Mit 10 480 Euro liege der Sportverein leicht hinter den Beträgen der Vorjahre, informierte Bürgermeister Hans-Jörg Birner vor der Beschlussfassung. Zurzeit gebe es wohl weniger Übungsleiter, vermutete er angesichts sinkender Zuwendungen. Gab es im Jahr 2013 noch rund 13 770 Euro, waren es 2015 noch 12 545 Euro und im letzten Jahr nur noch knapp 11 393 Euro.

Kopfpauschale pro Übungsleiter

Laut Bürgermeister Hans-Jörg Birner basiert die kommunale Förderung der Übungsleiterstunden schon seit ihrer Einführung auf einer Kopfpauschale pro Übungsleiter. »2013 passten wir die Zahlungen aufgrund der Entwicklung der Lebenshaltungskosten von anfangs 597 Euro auf 660 Euro an, weil auch der Verbraucherpreisindex in diesem Zeitraum um 10,8 Prozentpunkte gestiegen war.«

Zugleich habe man beschlossen, die jährliche Zuweisung in jedem Jahr einzeln vom Gemeinderat beschließen zu lassen. Auch habe man festgelegt, dass die Zuwendung grundsätzlich unter dem Vorbehalt der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde stehe. Zudem sei die Pauschale im Jahr 2016 neu zu bewerten.

»Per Beschluss vom September 2016 wurde aufgrund der geringen Steigerung des Verbraucherpreis-Indexes in den Jahren 2013 bis 2015 (plus 1,2 Punkte) in Übereinstimmung mit dem Sportverein keine Erhöhung der Pauschale vorgenommen.« Dabei hatte sich der Gemeinderat auch dafür ausgesprochen, die Pauschale 2019 neu zu bewerten.

Franz Niedermayer machte deutlich, dass der Sportverein darauf achten müsse, genügend Übungsleiter zu haben, wenn er das sportliche Angebot aufrechterhalten wolle. Birner meinte, der Sportverein sei sich dessen sehr wohl bewusst und gebe acht.

Dr. Michael Hüller stellte hingegen fest, dass die Realität eine völlig andere sei: »Es wird immer schwieriger die Leute zu motivieren.« Beim nächsten Mal solle die Gemeinde eventuell prüfen, ob sie nicht den Zuschuss erhöhen könne. Gerade im Hinblick auf die vielen übergewichtigen Kinder sei es angebracht, die Leistungen der Leute, die regelmäßig mit ihnen trainieren, besser zu honorieren.

Am Ende der Sitzung sprach Bürgermeister Birner von einer »exakten Punktlandung«, was den zeitlichen und finanziellen Rahmen beim Bau des Hauses der Begegnung betrifft. Alle großen Gewerke seien vergeben oder die Angebote lägen bereits vor. Zurzeit montiere man die Innenwände und installiere die Leitungen für die versorgungstechnischen Anlagen.

Vergabe der Wohnungen wird vorbereitet

Das Verlegen des Estrichs werde Anfang November in Angriff genommen. »Da an der Außenfassade soweit alles fertig ist«, entferne man das Gerüst ab dem 10. Oktober. Darüber hinaus bereite die Gemeinde derzeit die Vergabe der Wohnungen vor; die Entscheidung fälle der Verwaltungsrat demnächst.

Zur Bodenwelle an der Voglaicher Straße in unmittelbarer Nähe der Bahnüberführung sagte Birner, dass die Verwaltung die Angelegenheit bei der Strabag Rail GmbH reklamiert habe. Das Unternehmen sei für Unterhaltsarbeiten verantwortlich, die an der Bahnstrecke vorgenommen worden seien.

Als bauausführende Firma habe Plereiter aus Inzell wiederum die Asphaltierungsarbeiten an die Firma TTB übertragen. »In der Zwischenzeit hat die Firma Plereiter Kontakt mit der Gemeinde aufgenommen; sie wird für die 41. Kalenderwoche einen Ortstermin organisieren und klären, wie die Unebenheiten auf der Fahrbahn beseitigt werden können.«

Dann fragte Franz Niedermayer noch nach dem Zustand der örtlichen Gewässer III. Ordnung. Der Rathauschef versprach, dass er im November oder Dezember eine Gemeinderatssitzung anberaume, in der das Gremium sich mit einem Vertreter des Wasserwirtschaftsamts zum Thema beraten werde. Schließlich bat Michael Hüller noch um einen Bericht über die Tätigkeiten der örtlichen Beauftragten, wie etwa der Seniorenbeauftragten. ca