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Sperrung A 8: Voraussichtlich beide Richtungen ab Mittwoch einspurig befahrbar

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A8, GRABENSTÄTT, LKR. TRAUNSTEIN: Zur Zeit sind rund um die Uhr 40 Polizeibeamte damit beschäftigt, die Umleitungsstrecken wegen der Sperrung der A 8 bei Grabenstätt freizuhalten und Verkehrsstörungen so weit wie möglich zu minimieren. Nach einer heute vorgenommenen Begutachtung durch die beteiligten Behörden mit Fachleuten, herrscht vorsichtiger Optimismus. Voraussichtlich ab Mittwochabend kann die A 8 in beiden Richtungen wieder einspurig befahren werden.


Seit der Überflutung am Sonntag ist die Autobahn bei Grabenstätt nun gesperrt. Dienstagmorgen war die Fahrbahn erstmalig wieder wasserfrei. Unverzüglich begannen Fachleute damit, das beschädigte Teilstück zu untersuchen und nötige Reparaturen in die Wege zu leiten. Ersten Schätzungen zu Folge wird es möglich sein, ab Mittwochabend in beiden Richtungen jeweils eine Fahrspur für den Verkehr freizugeben. Bis zur kompletten Freigabe der Autobahn wird jedoch noch längere Zeit vergehen, da umfangreiche Baumaßnahmen zur Wiederherstellung nötig sind.

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Nicht nur auf der A 8, sondern auch auf den regulären Umleitungsstrecken hatte das Unwetter für große Schäden gesorgt und somit die Benennung konkreter Umleitungsempfehlungen unmöglich gemacht.

Mittlerweile wird der Verkehr aber in Richtung Süden an der Anschlussstelle Bernau (AS107) ausgeleitet, über die B 305, TS 5 und TS 6, durch Grassau, Staudach-Egerndach bis zur Anschlussstelle Bergen (AS 110) geführt  und dort wieder auf die Autobahn geleitet.

Richtung Norden ist die Autobahn ab der Anschlussstelle Traunstein (AS 112) gesperrt, der Verkehr fließt über die B 306 bis Traunstein und wird im weiteren Verlauf auf der B 304 über Altenmarkt, Obing, Wasserburg und Ebersberg zur Autobahn A 99 geführt und an der Anschlussstelle Haar (AS 18) auf diese geleitet.

 

Das beschädigte Stück Autobahn bei Grabenstätt befindet sich verkehrstechnisch gesehen an einer sehr ungünstigen Stelle. Nördlich grenzt der Chiemsee direkt an die Autobahn an und südlich erheben sich die Chiemgauer Berge, so dass nur eine großräumige Umfahrung des gesperrten Bereichs möglich ist. Die Umleitungsstrecken sind jedoch mittlerweile ausgeschildert und werden von Polizei-Einsatzkräften betreut. Rund um die Uhr sind ca. 40 Polizeibeamte im Einsatz, um die Strecken möglichst freizuhalten und Störungen zu minimieren. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd wird hierbei von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt.

Trotz der umfangreichen Maßnahmen kommt es immer wieder zu Stauungen auf den Umfahrungen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die A 8 weiträumig zu umfahren oder Fahrten in diesem Bereich auf ein unbedingt notwendiges Minimum zu reduzieren. 

 

Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd