weather-image

Spektakulärer Unfall auf der Autobahn

3.3
3.3
Bildtext einblenden
Hohen Sachschaden, aber zum Glück keine Verletzten gab es bei einem schweren Auffahrunfall auf der Autobahn München–Salzburg in der Nacht zum Dienstag. (Foto: Karpf)

Übersee – Sachschaden in Höhe von rund 70 000 Euro gab es bei einem Unfall auf der Autobahn bei Übersee, die daraufhin für mehrere Stunden komplett gesperrt werden musste.


Nach Angaben der Polizei fuhr ein 35-jähriger Österreicher am Montag gegen 23 Uhr mit seinem Kleintransporter in Richtung Salzburg. Wenige Kilometer vor der Anschlussstelle Grabenstätt übersah er aus Unachtsamkeit einen langsam vor ihm fahrenden Kleintransporter mit Anhänger und fuhr nahezu ungebremst auf den Anhänger auf.

Anzeige

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Zugfahrzeug ausgehoben und blieb auf der Mittelleitplanke stehen. Der Anhänger löste sich vom Zugfahrzeug, kippte zur Seite und blieb quer über beide Fahrstreifen liegen. Der 29-jährige Fahrer konnte sich glücklicherweise unverletzt aus dem Fahrzeugwrack befreien.

Auch das Fahrzeug des Österreichers kippte zur Seite, schlitterte mehrere Meter über die Autobahn und blieb auf dem Seitenstreifen liegen. Auch der Unfallverursacher blieb unverletzt. Der Schaden beläuft sich aber nach vorsichtigen Schätzungen der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein auf rund 70 000 Euro. Zur Bergung der Fahrzeuge musste eine Spezialfirma anrücken. Während der Aufräumarbeiten musste die Autobahn Richtung Salzburg für über drei Stunden komplett und in der Gegenrichtung teilweise gesperrt werden. Neben der Polizei waren zahlreiche Helfer der Feuerwehren Übersee und Prien am Chiemsee an der Unfallstelle. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Siegsdorf kümmerten sich mit der Feuerwehr um die Absicherung der Unfallstelle, die Einrichtung einer Umleitung und die Reinigung der Fahrbahn. fb

- Anzeige -