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Spektakuläre Würfe und atemberaubende Hebefiguren

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Auf eine Dschungel-Safari nahmen die Gastgeber der Faschingsgarde Grabenstätt das Publikum mit. (Foto: Müller)

Grabenstätt – Ein dreieinhalbstündiges Feuerwerk aus Show, Tanz und atemberaubender Akrobatik genossen die rund 900 begeisterten Besucher beim Gardetreffen in der neuen Turn- und Mehrzweckhalle Grabenstätt. Traditionell war es wieder der Veitsgroma Zunft aus Traunstein vorbehalten, den unterhaltsamen Nachmittag mit Fanfarenzug, Kindergarde und den Powerfrauen zu eröffnen.


Die Powerfrauen begeisterten mit einem bunten Medley. Anschließend folgte eine fetzige Show des Faschingsvereins »So Halunke Waging«, dessen Damen sich als kecke und sportbegeisterte, US-amerikanische Schulmädchen präsentierten. Unter den Mottos »My Boy Lollipop« und »Candyman« stand der Auftritt der Grabenstätter Kinder- und Jugendgarde. Vor heimischem Publikum zeigten die 46 Kinder und Jugendlichen eindrucksvoll, was ihnen ihre Trainerin Alexandra Zaiser und ihre Betreuerinnen Sophia Biller, Maya Lohwieser und Julia Rett in den vergangenen Wochen und Monaten vermittelt hatten.

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Zu ihrem 66-jährigen Bestehen entführten »Die Elfer Trostberg« das Publikum nach der ersten Pause in das Land der Träume. Ihr Prinzenpaar, seine Hoheit Prinz Andreas I. und ihre Lieblichkeit Stephanie I., überzeugten mit einer gekonnten Walzereinlage. Da die Faschingsfreunde »Blau Weiß Kammer« im Schnee stecken geblieben waren und verspätet eintrafen, zog der Faschingsverein »Sing Sang Teisendorf« seinen Auftritt kurzerhand vor und begeisterte mit tollen Sprüngen und Würfen. Gesteigert werden konnte dies im zweiten Programmteil nur noch von der gastgebenden Grabenstätter Faschingsgarde, die die Besucher mitnahm auf eine abenteuerliche Dschungel-Safari mit wilden Tieren, Wildhütern und Jägern. Obwohl der Fasching heuer kurz ist, absolvieren die Grabenstätter Garden zusammen knapp 50 Auftritte.

Für weitere Höhepunkte sorgten im dritten Programmteil die Faschingsfreunde »Blau Weiß Kammer« mit ihrer Kindergarde, ihrer Jugendgarde und ihrem famos tanzenden Prinzenpaar, seine Tollität Faschingsprinz Andi II. und ihre Lieblichkeit Faschingsprinzessin Sophia I. Zum Abschluss ließen sie ihre weithin bekannte Schwarzlichtshow folgen, bei der sie diesmal die Geschichte des Cowboys Lucky Luke auf die Bühne zauberten. Mit der Endorfer Faschingsgilde durfte eine Garde der Superlative den Schlusspunkt setzen. Ihre spektakulären Würfe und bis zu dreistöckigen Hebefiguren sorgten bei Jung und Alt für große Augen und ungläubige Gesichter.

»Das war brutal, der absolute Brüller«, gratulierte der zweite Präsident der Grabenstätter Faschingsgarde und Co-Moderator Thomas Watzl den Endorfer Überfliegern. Rundum zufrieden mit dem Gardetreffen, den Darbietungen und der Besucherzahl zeigte sich auch die Präsidentin der gastgebenden Faschingsgarde und Ansagerin Gabi Zaiser. Ein Sonderlob verteilte der Vorsitzende des TSV Grabenstätt, Norbert Lohwieser. Gabi Zaiser ehrte unter anderem Bürgermeister Georg Schützinger. »Es ist super, dass so viele der Einladung unserer Garde gefolgt sind und die Halle voll ist«, bedankte sich dieser und lobte den TSV und seine Faschingsgarde für das »super Programm« und die perfekte Organisation.

Ein kleiner Wermutstropfen blieb dennoch, denn die Faschingsfreunde Chieming mussten ihren Auftritt wegen ihres erkrankten Faschingsprinzen kurzfristig absagen. Für die Bewirtung sorgten die Mütter der Grabenstätter Nachwuchsgardisten. Die Jugend verkaufte an der Sansibar alkoholfreie Cocktails. mmü