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SPD: Gerechte Löhne

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Dr. Bärbel Kofler

Ich bin in einer klassischen Arbeiterfamilie in Freilassing groß geworden und für mich war klar, dass ich nur mit Hilfe von Bildung meine Chancen verändern kann. Gelernt habe ich nach meinem Realschulabschluss Bankkauffrau. Über den zweiten Bildungsweg holte ich anschließend die Fachhochschulreife nach und studierte Informatik an der FH Rosenheim und Sprachwissenschaften an der Uni Salzburg.


Seit 2004 bin ich Mitglied des Deutschen Bundestags. Derzeit bin ich Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AWZ) sowie Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

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Dafür stehe ich: Gerechte Löhne, mindestens 8,50 Euro. 4000 Menschen im Berchtesgadener Land arbeiten für einen Stundenlohn unter 6,50 Euro. Daher brauchen wir einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro. Die Menschen verdienen für ihre Arbeit Anerkennung, Respekt und einen ordentlichen Lohn.

Mehr Ganztagsbetreuung, 20 Milliarden Euro mehr für Bildung: In Deutschland sind die Chancen für Kinder sehr ungleich verteilt. Denn immer noch hat der Erfolg in der Schule, Ausbildung oder an der Uni vor allem etwas mit dem Kontostand der Eltern zu tun. Kinder brauchen optimale Förderung und Ausbildung, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.

Gesundheit und Pflege: Wir wollen der Zwei-Klassen-Medizin endlich ein Ende setzen – und für ein einheitliches, solidarisches Versicherungssystem sorgen. Dafür wollen wir als SPD die Bürgerversicherung einführen und gewährleisten, dass alle am medizinischen Fortschritt teilhaben können und dafür sorgen, dass gute Pflege kein Luxusgut wird.

Sichere Renten: Viele Menschen sorgen sich, dass die Rente im Alter nicht reicht. Die SPD will sichere Renten für alle und sagt der Altersarmut den Kampf an – mit einem schlüssigen Rentenkonzept und der Solidarrente von 850 Euro.

Gerechte Steuern: Jeder Staat braucht solide Finanzen. Die Basis dafür sind Steuern. Jeder muss nach seinen Möglichkeiten Steuern zahlen. Banken haben großen Anteil an der Krise, übernehmen aber kaum Verantwortung: Gewinne streichen sie ein, Verluste überlassen sie den Steuerzahlern. Wir wollen wieder gerechtere Steuern in Deutschland.