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SPD: Anständige Löhne

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Roman Niederberger

1972 wurde ich in Bad Reichenhall geboren als zweiter Sohn meiner Eltern und lebe seitdem in Piding. Nach der mittleren Reife machte ich eine Ausbildung am Finanzamt Berchtesgaden und habe später im zweiten Bildungsweg das Fachabitur erworben. Nach dem Wehrdienst in Bad Reichenhall war ich erneut in Berchtesgaden und habe meinen Abschluss als Diplom-Finanzwirt (FH) gemacht.


Nachdem ich lange nach München gependelt bin, arbeite ich nun seit 2009 als Sachgebietsleiter am Finanzamt Laufen und unterrichte nebenamtlich Wirtschaftswissenschaften an der Verwaltungsfachhochschule in Herrsching. Ehrenamtlich engagiere ich mich seit Jahren in der Arbeiterwohlfahrt und der Kinderkrebshilfe.

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Auch im Berchtesgadener Land sind viele Menschen von steigenden Mieten und hohen Nebenkosten betroffen. Deswegen setze ich mich dafür ein, dass die Städte und Gemeinden beim Wohnungsbau besser gefördert werden. Mieter und Eigentümer sollen stärker beim Energiesparen unterstützt und die Wohnungsbaugenossenschaften in unserer Region gestärkt werden, damit mehr Menschen sicher in den eigenen vier Wänden leben können.

Die Politik muss die Weichen für anständige Löhne und Renten stellen. Wir brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro in der Stunde, gleiche Bezahlung für Zeit- und Leiharbeit und eine Rente, die im Alter sicher vor Armut schützt.

Aus vielen Praktika und Besuchen sowie als stellvertretender Kreisvorsitzender der AWO kenne ich die Situation pflegebedürftiger Menschen und der Beschäftigten in sozialen Berufen. Mit einer solidarischen Bürgerversicherung bei Gesundheit und Pflege können wir auf Dauer eine gute Betreuung und Gesundheitsversorgung für alle finanzieren und für eine anständige Bezahlung in sozialen Berufen sorgen.

Aufgrund meines Lebenswegs weiß ich, welche Bedeutung gute Bildung hat. Deswegen stehe ich für faire Bildungschancen für alle und den Erhalt der wohnortnahen Schulen.

Als häufiger Benutzer von Bus und Bahn streite ich seit langem für bessere öffentliche Verkehrsmittel in unserem Landkreis. Dazu gehören eine Bahnhaltestelle in Bischofswiesen-Winkl und eine Gleisverlängerung in Berchtesgaden bis zum ehemaligen Ostbahnhof.