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Spatenstich für neues Wohngebiet

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Traunreut. Die landwirtschaftliche Fläche westlich von Anning wird schon bald der Vergangenheit angehören. Jetzt fand der symbolische erste Spatenstich zum Bau von Einfamilienhäusern statt. Auf dem insgesamt rund 11 300 Quadratmeter großen Grundstück soll in den nächsten Tagen mit der Erschließung für neun Bauparzellen begonnen werden. Ende Mai/Anfang Juni könnten dann die ersten Häuser gebaut werden.


Bis zur Genehmigung des rechtskräftigen Bebauungsplanes gab es allerdings einige Hürden zu überwinden. Es sei nicht einfach gewesen, sagte 2. Bürgermeister Ernst Ziegler. Das Verfahren habe sich über fünf Jahre hingezogen. Nach dem Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens wurde die Fläche frei, und der Stadtrat beschloss im Oktober 2007, für diese Fläche einen Bebauungsplan aufzustellen. Gleichzeitig wurde dem damaligen Grundstücksbesitzer gestattet, seinen Hof auszusiedeln. Wesentliche Probleme im laufenden Verfahren bereitete das Hangwasser, das sich bei starkem Regen auf dem Grundstück sammelt, und die Emissionen eines landwirtschaftlichen Anwesens, das unmittelbar an die neue Wohnbaufläche angrenzt. Diese Bedenken sowie die Bedenken einiger Anlieger, durch die Erschließungsmaßnahmen möglicherweise zur Kasse gebeten zu werden, konnten aber soweit ausgeräumt werden.

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Aus Sicht des Denkmalsschutzes muss allerdings im Zuge der Erschließung ein Grundstück auf mögliche Bodendenkmäler untersucht werden.

Wie Bauherr Reinhard Klessinger, der das Grundstück 2010 erworben hatte, erklärte, sei von seiner Seite alles unternommen worden, um die in seinen Augen überschaubaren Hindernisse auszuräumen. Die Erschließungskosten würden zu 100 Prozent von Klessinger Immobilien in Erding übernommen. Um das Niederschlagswasser (Hangwasser) schadlos rückzuhalten, werde auf der Ausgleichsfläche entlang der Straße Anning–Fasanenjäger eine Entwässerungsmulde gebaut. Das Straßenwasser, das nicht versickert, werde über eine gesicherte Leitung in den Anninger Bach geleitet. Ziel sei es, so Klessinger, einen Teil der Erschließung noch heuer abzuwickeln. Voraussichtlich Ende Mai/Anfang Juni könnte dann mit dem Bau der Einfamilienhäuser begonnen werden.

Von den neun Baugrundstücken zwischen 709 und 994 Quadratmetern, auf denen kein Bauzwang besteht, sind bereits fünf verkauft. Die maximale Grundfläche der zweigeschossigen Wohngebäude beträgt 120 Quadratmeter. Im südlichen Bereich soll auch ein Kinderspielplatz errichtet werden. ga