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Spatenstich für den Bau von zwei Wirtschaftswegen

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Mit einem symbolischen Spatenstich für den Bau von zwei Wirtschaftswegen ist jetzt der offizielle Startschuss für das Flurneuordnungsverfahren Engering-Schachen in Seeon-Seebruck gefallen. Unser Foto zeigt von links den Vorstandsvorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, Georg Remmelberger, sowie das stellvertretende Vorstandsmitglied der Teilnehmergemeinschaft, Stefan Berger, den Zweiten Bürgermeister Hans Huber und das weitere stellvertretende Vorstandsmitglied der Teilnehmergemeinschaft, Franz Parzinger. (Foto: Rasch)

Seeon-Seebruck. Etwa fünf bis sechs Jahre wird sich das Flurneuordnungsverfahren Engering-Schachen in Seeon-Seebruck hinziehen, für das jetzt der Startschuss gefallen ist. Zunächst werden zwei neue Wirtschaftswege für die Landwirtschaft gebaut. Zweiter Bürgermeister Hans Huber bezeichnete die Maßnahme beim symbolischen Spatenstich in Schachen als »Segen für alle.«


Abgewickelt wird das Flurneuordnungsverfahren vom Amt für Ländliche Entwicklung in Oberbayern über die Teilnehmergemeinschaft Engering-Schachen, die als Bauherr auftritt. Dessen Vorstandsvorsitzender Georg Remmelberger, der als Baurat im Amt für Ländliche Entwicklung für das Verfahren abgestellt wurde und seit 30 Jahren auch in Sachen Dorferneuerung in ganz Oberbayern unterwegs ist, wünschte dem Bauvorhaben »Viel Glück und ein gutes Gelingen«. Wie er gegenüber dem Traunsteiner Tagblatt sagte, sei der Auftrag für den Wegebau an die Firma Traun-Tiefbau in Traunreut vergeben worden.

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Vorgesehen ist, die jetzigen Wege und Trampelpfade durch zwei zentrale, naturnahe Wege zu ersetzen. Die Kosten für den Wegebau bewegen sich bei 141 000 Euro. 20 Prozent müssen die Grundeigentümer übernehmen. Der Rest wird vom Amt für Ländliche Entwicklung als Zuschuss übernommen. Die Fördermittel setzen sich zu 50 Prozent aus EU-Mitteln und 50 Prozent aus Mitteln des Bundes und des Freistaates zusammen.

Weiter, so Remmelberger, werde sich die Gemeinde Seeon-Seebruck an den Kosten eines kurzen Wegstücks an der Einmündung nach Seeon beteiligen, das asphaltiert wird. Nach Auskunft der Traunreuter Tiefbaufirma soll mit dem Wegebau, der sich bis Anfang November hinziehen wird, Mitte September begonnen werden. Im Anschluss daran erfolgt die Wertermittlung des rund 77 Hektar großen Verfahrensgebietes, bevor mit der Neuverteilung der Grundstücke begonnen werden kann. Nach Angaben von Remmelberger kann das gesamte Verfahren bis zu sechs Jahre dauern. Die Flurneuordnung, deren Ziel es ist, die Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft nachhaltig zu entwickeln, steht in Bayern in der Tradition des Bayerischen Genossenschaftsprinzips. Am Beispiel des Neuordnungsverfahrens in Seeon-Seebruck bilden rund 30 Grundeigentümer eine Teilnehmergemeinschaft, die von sechs Vorstandsmitgliedern vertreten wird. ga