weather-image
25°

Spatenstich für das neue BRK-Gebäude

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Zum symbolischen ersten Spatenstich für das neue Rot-Kreuz-Haus in Grassau trafen sich (von links) Architekt Hans Hornberger, Walter Feigl (Gemeindeverwaltung), Franziska Schön (Spielgruppe) mit ihren beiden Kindern Jona und Leevi sowie Bürgermeister Rudi Jantke, BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer, Rettungsdienstleiter Jürgen Triebler und Bereitschaftsleiter Martin Kirchleitner.

Grassau. Die Bauarbeiten für das neue Rot-Kreuz-Gebäude an der Staffenstraße in Grassau laufen bereits auf Hochtouren, dennoch erfolgte erst jetzt der symbolische erste Spatenstich. Dazu traf sich Bürgermeister Rudi Jantke mit dem Bauleiter der ausführenden Firma und dem Geschäftsführer des BRK-Kreisverbandes, Kurt Stemmer, vor der Baustelle.


Jantke betonte, mit dem Neubau werde der Standort der Rot-Kreuz-Station für lange Zeit gesichert sein. Die Gemeinde werde das Gebäude erstellen, es im Eigentum behalten und langfristig an das Rote Kreuz vermieten. Ein wichtiger Bereich der Gesundheitsvorsorge könne somit für das Achental langfristig aufrechterhalten werden. Neben der Bereitschaft und dem Rettungsdienst werde auch eine Notarztstation eingerichtet, sodass auch der Notarzt schnell vor Ort sein kann. Im Parterre des Gebäudes, so Jantke, werde zudem ein Raum für die Kleinkindbetreuung mit Zugang zum angrenzenden Spielplatz installiert. Im Zuge der Baumaßnahme könne außerdem der Spielplatz vergrößert werden. Auch an einen barrierefreien Zugang und zusätzliche Spielgeräte werde gedacht.

Anzeige

Erforderlich wurde der Neubau, weil das ehemalige, nun abgerissene Rot-Kreuz-Gebäude dringend sanierungsbedürftig war und auch die Auflagen im Hygiene-Bereich nicht mehr erfüllt werden konnten. Folglich entschied sich der Marktgemeinderat für einen kompletten Neubau. Die Kosten für den Neubau werden sich auf 1,3 Millionen Euro belaufen. Das neue Gebäude soll voraussichtlich Mitte November bezugsfertig sein.

Kurt Stemmer erklärte, wie froh der BRK-Kreisverband über die Entscheidung der Gemeinde sei. Der Standort sei damit qualitativ hochwertig für die Versorgung der Achentaler Bürger gesichert. Damit der Rettungsdienst seine Arbeit schnell und effektiv leisten könne, müssen auch die räumlichen Gegebenheiten und Abläufe stimmen. Er berichtete, dass er mit dem Architekten Hans Hornberger oft zusammengesessen habe und der Planer alle Bedürfnisse der Rettungswache in die Planung integriert habe.

Großen Dank von über 30 Mamas mit ihren kleinen Kindern überbrachte Franziska Schön, eine der Leiterinnen der Spiel- und Krabbelgruppe. Die Gruppe habe bisher schon viel Unterstützung von der Gemeinde erhalten, doch nun in dem Neubau Räumlichkeiten zu bekommen, sei schon einmalig.

Gemeinsam mit Michael Schreiner, Bereichsleiter der Firma Swietelsky, der Bauverwaltung Grassau sowie mit Martin Kirchleitner, Leiter der BRK-Bereitschaft, und Jürgen Triebler, Leiter des Rettungsdienstes, und dem Architekten Hans Hornberger übernahm Bürgermeister Rudi Jantke den ersten Spatenstich.

Auch während des Baubetriebs muss auf die Rettungswache in Grassau nicht verzichtet werden. Diese ist vorübergehend in eine Wohnung im Ortszentrum eingezogen. Die Fahrzeuge des Rettungsdienstes wie auch die Gerätschaften sind ebenfalls vor Ort. tb