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Sophia-Marie Huber ist heuer das Christkindl

Traunstein. Zu guter Letzt ist es doch eine eindeutige Entscheidung gewesen: Sophia-Marie Huber aus Seebruck ist das Traunsteiner Christkind 2013. Die 14-jährige Realschülerin bekam 43,5 Prozent der Stimmen und ließ damit ihre drei Konkurrentinnen – ihre ein Jahr jüngere Schwester Julia-Marie Huber, die 17-jährige Sonja Weinmann aus Waging und die 13-jährige Susanne Feichtner aus Traunstein – hinter sich. Ihr erster Gedanke, als sie die freudige Nachricht erfuhr: »Das ist der Hammer.«

»Das ist der Hammer«: Die 14-jährige Realschülerin Sophia-Marie Huber aus Seebruck freut sich auf die himmlische Aufgabe. (Foto: Schwaiger)

Ihre Mutter, informiert von der Lokalredaktion des Traunsteiner Tagblatts, hatte Sophia-Marie mit der guten Neuigkeit überrascht, kaum dass sie nach der Schule bei der Haustür herinnen war. »Meine Freundin war dabei, sie quietschte total vor Freude«, erinnert sich die Realschülerin mit einem Lachen. Sie selber habe versucht, sich »etwas zurückzunehmen«, erklärt die 14-Jährige. Schließlich war die gute Nachricht für sie gleichzeitig auch eine schlechte für Schwester Julia-Marie, die sich ebenfalls um den Christkindl-Job beworben hatte. »Ich habe es schade für sie gefunden«, sagt Sophia-Marie.

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Trotz allem überwiegen bei ihr natürlich Jubel und Stolz, es geschafft zu haben. »Ich freue mich schon riesig!« Ein »bisserl aufgeregt« sei sie natürlich auch, »aber wenn ich mir vorstelle, dass bei der Christkindlmarkt-Eröffnung alle da sind, meine Eltern, meine Schwester, meine Freunde, dann macht mich das vor allem glücklich«.

Sophia-Marie hat auch einen Wunsch für ihre Zeit als Christkind: »Ich würde so gerne auf die Kinderstation im Krankenhaus gehen und den kranken Kindern als Christkind Hoffnung geben.« Die 14-Jährige, die davon träumt, später einmal Chirurgin zu sein, hatte bereits bei einer Bewerbung erklärt, dass sie den Menschen helfen und dafür sorgen will, dass sie ein besseres Leben haben. Schon jetzt ist sie darum auch als Schulsanitäterin tätig, nimmt sich neben ihren Hobbys Reiten und Schwimmen auch Zeit dafür, schlechteren Schülern Nachhilfestunden zu geben.

Einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie es sein wird, als Christkind im Mittelpunkt zu stehen, bekam Sophia-Marie schon jetzt. Als in der Zeitung stand, dass sie sich beworben hat, war das natürlich in aller Munde. »Vor allem die Buben in meiner Klasse haben immer 'Hi Christkind' zu mir gesagt. Das hat mir gefallen.« Und auch ihren Lehrern an der Reiffenstuel-Realschule war die Wahl natürlich nicht entgangen. »Der Artikel hing im Lehrerzimmer«, weiß die junge Seebruckerin.

Sophia-Marie Huber muss sich nicht mehr lange gedulden, bis sie ins weiß-goldene Kostüm schlüpfen darf: Schon in den nächsten beiden Wochen soll sie ein maßgeschneidertes Kleid erhalten und darin für das offizielle Foto vom Traunsteiner Christkind 2013 vor der Kamera posieren. san