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Sonnenalm: Tekturantrag unter Auflagen genehmigt

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Reit im Winkl – Unter Auflagen genehmigte der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Reit im Winkl einen Tekturantrag der Winklmoos-Sonnenalm. Geplant ist, an das Nebengebäude des Berggasthofs anzubauen und es aufzustocken.


Wie Bürgermeister Josef Heigenhauser in der Sitzung bekannt gab, war dem ursprünglichen Bauantrag in einer Bauausschusssitzung im Juli vergangenen Jahres das gemeindliche Einvernehmen verweigert worden. In erster Linie war dies auf die wenig ansprechende Gestaltung der Eingabeplanung zurückzuführen. Nach Rücksprache der Bauherrin mit dem Landratsamt und der Gemeinde ist nun eine Tekturplanung eingegangen.

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Im Erdgeschoß des Sonnenalm-Nebengebäudes sollen zu den bereits bestehenden Werkstatt- und Skiräumen eine Wohnung sowie ein Personalaufenthaltsraum und ein Entsorgungsraum entstehen. Im Dachgeschoß sind elf Personalzimmer vorgesehen. Geplant ist ein Satteldach mit einer Dachneigung von 14 Grad. Laut Ortsgestaltungssatzung ist jedoch eine Dachneigung von 17 bis 23 Grad vorgeschrieben.

Vorgesehen ist auch die Anbringung einer Außentreppe, die gemäß der Ortsgestaltungssatzung nicht zulässig ist. Die Gemeindeverwaltung hatte aber die Ansicht vertreten, dass hier die Erteilung einer Abweichung vertretbar sei, da lediglich ein kleiner Teil der Holztreppe im Erdgeschoß sichtbar ist. Bürgermeister und Bauausschussvorsitzender Josef Heigenhauser gab weiter bekannt, dass von Seiten der Gemeinde eine rechtliche Sicherung der beantragten Personalzimmer gewünscht werde, sodass eine spätere Umnutzung in Gästezimmer nicht möglich sei.

In einem ersten Beschluss lehnte der Bauausschuss den Tekturantrag in der vorliegenden Form einstimmig ab. Es wurde jedoch ein weiterer Beschluss gefasst mit einer einhelligen Zustimmung unter den Auflagen, dass die Dachneigung und die Dacheindeckung entsprechend der Ortsgestaltungssatzung ausgeführt und die Personalzimmer/-wohnung im Rahmen der Baugenehmigung als solche gesichert werden.

Für Abweichungen von den Festsetzungen der Ortsgestaltungssatzung hinsichtlich der Form des Baukörpers und der Außentreppe wurde ebenfalls das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Aus gestalterischen Gründen schlug der Bauausschuss vor, dass die Dachneigung des Personalhauses der des bestehenden Queranbaus im Hauptgebäude entspricht. sh

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