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Sonja Brunner will Bürgermeisterin werden

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Wahlleiter und Dritter Bürgermeister Herbert Berger wünschte Sonja Brunner viel Glück als Bürgermeisterkandidatin der Überparteilichen Wähler. (Foto: Humm)

Bergen. Die Überparteilichen Wähler (ÜW) aus Bergen-Bernhaupten-Holzhausen wählten in der Aufstellungsversammlung im Salzburger Hof die 43-jährige Sonja Brunner aus Bernhaupten zu ihrer Kandidatin um das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Bergen. Die Wahl zum Bürgermeister wird am 9. November über die Bühne gehen.


Sonja Brunner sitzt seit Mai bereits im Bergener Gemeinderat und gab sich bei der Versammlung optimistisch im Hinblick auf den Posten des Bürgermeisters: »Ich habe nichts zu verlieren«, so die zweifache Mutter. Brunner arbeitet als Verfahrensmanagerin im EDV-Bereich des Landesamts für Steuern in München und kennt sich dadurch nach eigener Angabe bestens mit Gesetzen, dem Steuerrecht und der Bürokratie aus.

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Sonja Brunner will sich als Bürgermeisterin »für jeden in der Gemeinde einsetzen«. Sie hat eine sehr soziale Seite, die sie unter anderem beim TSV Bergen zeigt. Dort ist sie nicht nur Zweite Vorsitzende, sondern führt seit vielen Jahren die erfolgreiche Ju-Jutsu-Abteilung. Daraus gingen bereits Welt- und Europameister hervor.

Einsetzen will sich die 43-Jährige, die früher selber als Landwirtin aktiv war, auch für die Bauern in der Gemeinde. Der Bauernstand würde viel zum Wohlstand der Gemeindebürger beitragen.

Das Amt des Bürgermeisters traut sich Brunner durchaus zu. Sie begründete dies in der Versammlung mit ihrer beruflichen Tätigkeit, ihrem Fachwissen, ihrer enormen Durchsetzungskraft und dem großen Interesse an der Kommunalpolitik. In diesem Zusammenhang erinnerte sie daran, dass auch Frauen in der Politik durchaus ihren »Mann« stehen können und sehr erfolgreich sind.

Wahlleiter Herbert Berger hofft darauf, dass Bergens Bürger das Vorhaben von Sonja Brunner unterstützen werden und sie zur ersten Bürgermeisterin in der Geschichte der Gemeinde Bergen machen. Berger hob anschließend auch noch einmal hervor, dass sich Brunner bisher im Gemeinderat mit großer Sachlichkeit bewährt und bestens eingearbeitet habe. OH