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Sonderpreis für Nico und Noah

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Über den Sonderpreis für Robotik der Hermann Gutmann Stiftung durften sich Nico Stein (links) und Noah Dormann bei der Preisverleihung in Regensburg freuen. (Foto: Bayernwerk)

Traunstein – Zum Landessieg hat es zwar für Noah Dormann aus Nußdorf und Nico Stein aus Surberg nicht gereicht, jedoch wurden die beiden Schüler des Chiemgau-Gymnasiums beim Landeswettbewerb von »Jugend forscht« mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.


Bei der Preisverleihung an der Universität in Regensburg wurden der 13-jährige Noah und der 16-jährige Nico für ihren Roboter »V.I.C.T.O.R.« geehrt. Sie erhielten den Sonderpreis für Robotik der Hermann Gutmann Stiftung. Außerdem dürfen die beiden an einem eintägigen Workshop »JufoDay@Google« in München teilnehmen.

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Mit ihrer im Fachgebiet Technik angesiedelten Arbeit hatten die beiden Jugendlichen einen funktionsfähigen und preiswerten Roboter mit Teleprä-senzeigenschaften konstruiert. Auf die Idee kamen die beiden Tüftler, weil sie sich generell für das Thema Drohnen und deren vielfältige Anwendungsgebiete interessieren. Dabei kam ihnen die Idee, einen preiswerten Telepräsenzroboter zu entwickeln. Solche Maschinen kommen zum Einsatz, wenn Personen aus bestimmten Gründen nicht persönlich vor Ort anwesend sein können.

Eine Anwendungsmöglichkeit, die Noah und Nico im Sinn hatten, waren Schüler, die wegen Krankheit oder Behinderung nicht am Unterricht teilnehmen können. Ihr Roboter besteht aus einem fahrbaren Grundgerüst, einem Laptop, einer Webcam zum Steuern des Roboters und einer weiteren Webcam samt Mikrofon zur Interaktion mit anderen. Mittels des Arms einer Schreibtischlampe haben die erfinderischen Jugendlichen den Bildschirm des Laptops auf Augenhöhe gebracht, sodass eine Unterhaltung möglichst normal stattfinden kann.

Darüber hinaus haben die beiden Traunsteiner Nachwuchserfinder die Programmierung des Roboters über ein sogenanntes Client-Server-Verfahren entwickelt. Dadurch ist die Steuerung über das Internet möglich. fb

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