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Soll die Burg nachts beleuchtet werden?

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So sieht die Burg von der Burgstraße her aus (im Vordergrund die Volksschule). Geht es nach Ulrich von Ribaupierre, so würde die Burg bald nachts beleuchtet. (Foto: Giesen)

Marquartstein. Soll die Burg Marquartstein nachts beleuchtet werden? Diese Frage stellte Ulrich von Ribaupierre in der letzten Gemeinderatssitzung zur Debatte.


Er erinnerte sich, dass das imposante Gebäude früher – vor mehr als 20 Jahren noch unter der Vorgängerin des heutigen Besitzers – nachts sowohl von der Festenfeldstraße aus als auch vom Gelände der Volksschule an der Burgstraße aus beleuchtet worden war.

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Gerade im Zusammenhang mit der gegenwärtig geplanten Uferbeleuchtung der Tiroler Achen sei diese Überlegung sinnvoll. Er habe diese Beleuchtung der Burg als sehr schön empfunden. Bürgermeister Andreas Dögerl entgegnete, dass die Burg in Privatbesitz sei und eine Beleuchtung nicht erwünscht sei, weil zum Beispiel viel Ungeziefer angelockt werde.

Von Ribaupierre erinnerte sich jedoch, dass nach alten Unterlagen eine Grunddienstbarkeit der Gemeinde bestehe, nach der aus verkehrstechnischen Gründen eine Beleuchtung der Burg möglich sei. Er regte an, sich mit dem Burgherrn ins Benehmen zu setzen und sich möglicherweise auch nur auf eine stundenweise Beleuchtung der Burg in den Abendstunden zu verständigen.

Aus den Reihen der Gemeinderäte war mehrfach zu hören, »schee wars scho«. Thomas Halder befürchtete allerdings, dass die Kosten für die Beleuchtung zu hoch sein könnten. Im Pfarrgemeinderat sei vor einiger Zeit die nächtliche Anstrahlung der Pfarrkirche diskutiert worden. Als die laufenden Kosten bekannt wurden, sei »das Thema ganz schnell vom Tisch« gewesen, so Halder. Bürgermeister Andreas Dögerl schlug abschließend vor, dass sich die Verwaltung mit den rechtlichen Grundlagen befassen und die Realisierbarkeit des Vorschlags überprüfen werde. gi