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Soforthilfe ausbezahlt

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Eine riesige Fichte liegt immer noch in der Traun bei Eisenärzt. (Foto: Wegscheider)

Siegsdorf. 19 von 23 Anträgen für die Auszahlung von Soforthilfe für Hochwassergeschädigte hat die Gemeinde Siegsdorf genehmigt. Es wurden bereits Zahlungen in Höhe von 56 000 Euro geleistet. Die Leiterin des Ordnungsamtes, Angelika Kühnhauser, betonte in der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass nur solche Privatpersonen, Gewerbetreibende und land- und forstwirtschaftliche Unternehmen Soforthilfe bekommen, deren Schaden sich ausschließlich auf das Hochwasser bezieht.


Insgesamt haben sich die Schäden in Siegsdorf doch sehr in Grenzen gehalten. »Bei uns hat es nur einige wirklich schlimme Fälle gegeben und dafür wurde auch das Geld sofort ausbezahlt«, sagte Kühnhauser. »Die Leute gehen mit den Anträgen sehr überlegt um und es melden sich im Grunde nur die, die es auch ernsthaft betrifft. Das sieht man auch daran, dass der überwiegende Teil der Anträge auch genehmigt wurde.«

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Fredi Überegger (CSU) bat neben der Unterstützung für die Hochwassergeschädigten noch darum, auch die Flüsse wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Es liege noch immer ein großer Baum in der Traun in Eisenärzt vor der Brücke«, betonte er. Dieser müsste entfernt werden, um bei erneuten großen Wassermengen nicht vor größeren Problemen zu stehen. Das Wasserwirtschaftsamt soll hier besser in die Pflicht genommen werden, fügte er hinzu.

Ohne Gegenstimme wurde der Antrag des katholischen Pfarramtes auf Übernahme der finanziellen Defizite in den kirchlichen Kindergärten Sankt Marien und Sankt Josef für das Kindergartenjahr 2013/14 abgesegnet. Die Kosten dafür sind im Gegensatz zum Vorjahr vor allem beim Kindergarten Sankt Marien um fast 14 Prozent zurückgegangen. Grund dafür sind die deutlich höheren Buchungszeiten der Kinder, was auch eine höhere Förderung seitens des Staates beinhaltet. Somit belaufen sich die Zuschusskosten für beide Kindergärten für das neue Kindergartenjahr auf rund 68 000 Euro.

Eine Änderung des Bebauungsplanes wurde in Hammer notwendig, da in der Marienwerderstraße ein Wohngebäude mit Garage errichtet werden soll. Die Grundstücksgrenze wird dafür um fünf Meter nach Osten verlegt und die geplante Garage für ein Fahrzeug soll direkt an das Wohngebäude angebaut werden. Ein weiterer Stellplatz entsteht an der Einfahrt zum Grundstück. Das Einverständnis der unmittelbaren Grundstücksnachbarn ist noch einzuholen, doch die Änderung des Bebauungsplanes wurde einstimmig beschlossen.

In Osterham soll ein Milchviehstall gebaut werden. Das neue Gebäude ist an der Westseite vorgesehen, dabei wird sich die Dachneigung des geplanten Erweiterungsbaus an den bestehenden Stall anpassen. Ein Entwässerungsplan ist zwar noch nachzureichen, aber dem Vorhaben war seitens der Gemeinde nichts entgegenzusetzen. hw