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Söder: Schnelles Internet kommt nach Reit im Winkl

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Finanz- und Heimatminister Markus Söder (Mitte) übergab auf der Winklmoosalm den Förderbescheid für den Breitbandausbau im Beisein von Landtagsabgeordnetem Klaus Steiner (links) an Bürgermeister Josef Heigenhauser (rechts). Mit dabei waren Reit im Winkler Gemeinderäte sowie Vertreter der Almbauern und Liftbesitzer. (Foto: Hauser)

Reit im Winkl – »Die Gemeinde Reit im Winkl ist auf dem besten Weg zur digitalen Autobahn«, sagte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe des Förderbescheids für den Breitbandausbau von 345 983 Euro vor dem »Alpengasthof Winklmoosalm«. Empfangen worden war er von den Reit im Winkler Alphornbläsern und von Bürgermeister Josef Heigenhauser, der auf die Bedeutung des Projekts für den Ort hinwies.


»Der Anschluss an die Datenautobahn ist heute ebenso wie eine gute Verkehrsinfrastruktur ein wichtiges Standortkriterium für einen Tourismusort. Nur damit können wir an der globalen Entwicklung teilhaben«, sagte der Bürgermeister. Die Möglichkeit, Fotos und Filme beim Skifahren oder Langlaufen sofort ins Netz zu stellen, werde heute gefordert. Er würdigte Söder und den Bayerischen Landtag für die Förderung und auch den Landtagsabgeordneten Klaus Steiner.

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»Mit der Winklmoosalm befinden wir uns im Dreiländereck zwischen Salzburg, Bayern und Tirol, und selbst in diesem schönsten Winkel unserer bayerischen Heimat greift die von Ihnen angestoßene Breitband-Offensive«, wandte sich Heigenhauser an den Minister. In Reit im Winkl würden zusätzlich die Bereiche von der Tiroler Grenze bis zum Maserer Pass und von der Dorfmitte nach Seegatterl erschlossen. Damit erhielten fast alle Anlieger der Staatsstraße und der Bundesstraße eine Technik, die für die nächsten Jahrzehnte ausreichen würde.

Der Ausbau von schnellem Internet laufe in Bayern auf Hochtouren, stellte Söder fest. »Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten.« In Reit im Winkl werde das Almgebiet und bekannte Skigebiet Winklmoos-Steinplatte erstmals mit Glasfaser erschlossen.

Oberbayern engagiere sich gut beim Breitbandausbau. Mit 449 Gemeinden befänden sich hier 90 Prozent im Förderverfahren. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 365 Millionen Euro in Oberbayern sei noch offen. Auch für Reit im Winkl stünden für einen weiteren Ausbau des Breitbands noch mehr als 480 000 Euro zur Verfügung. »Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets«, appellierte Söder an den Bürgermeister und die Gemeinderäte.

»Bayernweit engagieren sich bereits rund 92 Prozent aller Kommunen im Förderverfahren«, fuhr der Minister fort. Mit dem in Reit im Winkl neu übergebenen Bescheid würden schon 711 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von mehr als 255 Millionen Euro in den Breitbandausbau starten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten würden über 6400 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt. »Mit unserem bundesweit einmaligen Förderprogramm von 1,5 Milliarden Euro bis 2018 bringen wir ganz Bayern an das schnelle Netz. Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn«, kündigte Söder an. sh

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