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So wird der Garten fit für den Winter

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Laub sollte möglichst immer gleich abgerecht werden, denn darunter kann sich schlimmstenfalls Schimmel bilden.
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Wenn im Spätherbst das Ende der Freiluftsaison naht, wird es Zeit, aufzuräumen und den Garten winterfest zu machen. Blumentöpfe und Kübel mit einjährigen Pflanzen sollten Hobbygärtner jetzt leeren, sorgfältig säubern und sicher gestapelt verstauen. Blumentöpfe, die den Winter über draußen bleiben, müssen gut isoliert werden. Dazu werden sie zum Beispiel auf Styropor gestellt oder mit Noppenfolie umwickelt.


Bei Gartenteichen gilt kurz vor Wintereinbruch: Pumpe abschalten, leerlaufen lassen und bis zum Frühjahr frostfrei lagern. Von Bäumen herabfallende Blätter sollten Hobbygärtner möglichst sofort entfernen, damit sie nicht auf den Teichgrund sinken und zu Faulschlamm werden. Auch für den Rasen könnte Laub zur Gefahr werden. Staut sich darunter Nässe, fördert dies Mooswuchs, schlimmstenfalls bildet sich Schneeschimmel. Daher das Laub immer gleich abrechen oder bei großen Flächen mit einem Blasgerät entfernen.

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Für Igel ist Laub ein warmes Winterquartier

Laub und Rasenschnitt können mit Ästen und Zweigen mit einem Häcksler zusammen gehäckselt werden. Das ergibt wertvollen Kompost. Nicht entfernen sollten Gärtner hingegen Laub unter Buschwerk und Hecken, da Igel darin Nistmaterial und somit ein warmes Winterquartier finden.

Damit Gartengeräte gut durch den Winter kommen, sind sie nach ihrem letzten Einsatz gründlich zu reinigen und einzufetten beziehungsweise zu ölen. Motorbetriebene Geräte wie Rasenmäher, Freischneider und Heckenscheren können für eine professionelle Inspektion auch zum Fachhändler gebracht werden. Er macht sie auch gleich »top«-einsatzbereit für die nächste Saison – dann steht der Gartenfreude im Frühjahr nichts mehr im Weg.

Diesen und viele weitere Artikel unserer Serie »Gartenleben« finden Sie unter www.traunsteiner-tagblatt.de/gartenleben im Internet. fb