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»So Halunke« hat im Fasching wieder einiges vor

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Mit einer Rose und einem Faschingsorden wurden die Waginger Gardemädels in der Jahreshauptversammlung von »So Halunke« vorab von den Elferräten für ihre Auftritte in der Faschingssaison geehrt. (Foto: Buthke)

Waging am See – Wieder einiges vor hat der Waginger Faschingsverein »So Halunke« in der laufenden Faschingssaison. In der Jahreshauptversammlung im Hotelgasthof Wölkhammer gab der Vorsitzende Hans Poller einen Überblick über die geplanten Aktivitäten. Los geht es am kommenden Freitag um 20 Uhr mit dem Schwarz-Weiß-Ball beim Unterwirt für alle diejenigen, die den Fasching etwas gemütlicher und ohne Maschkera feiern wollen.


»Die Jugend von Waging ist nicht faschingstauglich«

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Mit einem Faschingsorden geehrt wurden Vertreter aus Politik (Zweiter Bürgermeister Christian Reiter), Wirtschaft (Wirtin Elfriede Wölkhammer) und Kultur (Waginger Faschingsmusi) sowie Mitglieder, die sich in der Vergangenheit für den Verein verdient gemacht haben, wie der Ex-Vorsitzende Schorsch Seehuber und einige ehemalige Elferräte. Um ihn bei nachsichtiger Laune zu halten, wurde auch Kassenprüfer Simon Geierstanger ausgezeichnet. Einen Faschingsorden bekamen auch die Gardemädels als Aushängeschilder des Vereins und ihre Trainerin Resi Franzler. Weil er bei jeder Jahreshauptversammlung fleißig aufspielt, wurde auch dem Alleinunterhalter »Schnupfer-Fritzi« eine Faschingsdekoration um den Hals gehängt.

In seinem Rückblick auf die vergangene Faschingssaison wies Poller auf die gut besuchte Kinderfaschingsgaudi im Strandkurhaus hin, die erstmals durchgeführt wurde. Als »größeren Reinfall« bezeichnete er den anschließenden Jugendfasching. Die Waginger Jugend sei offensichtlich nicht faschingstauglich, wie der spärliche Besuch bewiesen habe. »Wir werden ihn nicht mehr machen, dafür hängen wir uns beim Kinderfasching mehr rein«, sagte er. Auch der Schwarz-Weiß-Ball beim Unterwirt war wieder gut besucht. Selbiges konnte er auch vom großen So-Halunke-Ball im Strandkurhaus berichten. Viel Anklang fand auch der Faschingsgottesdienst am Faschingssonntag. Mit rund 8000 Zuschauern hatte der Faschingszug am Faschingsdienstag wiederum eine sehr große Resonanz. Mit dabei waren 25 Fußgruppen und 20 Faschingswagen. »Bei der Nachbesprechung mit der Polizei hat es keine Klagen gegeben«, stellte Poller mit Zufriedenheit fest.

Ergänzend dazu berichtete Schriftführer Felix Daxenberger, dass im Hinblick auf das letztjährige Motto »Circus Rummelplatz« ein neuer Faschingswagen mit einem Karussell gebaut worden sei, der viel Beachtung gefunden habe. Aufgetreten sind die »So Halunke« unter anderem in Salzburg, Traunstein, Taching, Nirnharting und natürlich in Waging. Teilgenommen haben die Faschingsnarren auch beim Waginger Gemeindeschießen mit dem Luftgewehr. Der Vereinsausflug führte zur Voest in Linz und nach Budweis. Nach einem Diskobesuch habe sich dort die Abfahrt am anderen Morgen leicht verzögert, meinte Daxenberger.

Zweiter Bürgermeister Reiter sagte im Namen der Marktgemeinde ein Vergelt’s Gott dafür, dass der Faschingsverein »So Halunke« Waging als Faschingshochburg pflege und den Fasching in Waging aufrecht erhalte.

Kinderfasching am Samstag im Kurhaus

Als weitere Termine wurden genannt der Kinderfasching am Samstag (17. Januar) um 15 Uhr im Kurhaus mit der »Kracherl Musi«. Höhepunkt der Waginger Faschingssaison ist der große So-Halunke-Ball am 7. Februar im Strandkurhaus. Beginn ist um 20 Uhr. Es spielen die »Les Diamonds«. Teilnehmen wird der Faschingsverein an den Faschingszügen in Traunstein (14. Februar) und in Teisendorf (15. Februar). Der eigene Faschingszug findet am 17. Februar statt. Bjr

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