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Skimuseum wieder geöffnet

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Ab sofort wieder geöffnet ist das Skimuseum Reit im Winkl, in dem sich manches kuriose Stück findet. Der Skischuh stammt von der iranischen Kaiserin (1967 bis 1997) Farah Diba, er ist mit Ozelot-Fell überzogen, Wert 1969: 2400 Mark. Der Ski links stammt auch von ihr, diesen ziert Leopardenfell. (Foto: Ostermaier)

Reit im Winkl. Es ist ein museales Kleinod, das Reit im Winkler Skimuseum, das seit 2002 in den Räumen neben der örtlichen Grundschule untergebracht ist. Mit behutsam ausgewählten Exponaten werden dabei wesentliche Epochen dieses heutigen Breitensports nachgezeichnet, wobei neben verschiedensten Skiern vornehmlich Skischuhe und Bindungen ausgestellt sind.


Den Grundstock des Reit im Winkler Skimuseums bilden die Fundstücke des ebenso unermüdlichen wie leidenschaftlichen Sammlers Otto Langer aus Rohrdorf/Ilm. Dessen gesamten Fundus kaufte die Gemeinde vor fast 20 Jahren auf, darunter waren allein über 2000 Paar Skier, von denen ein kleiner Teil Einzug gehalten hat in das örtliche Museum.

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Gezeigt werden dort aber auch Exponate von regionalen Wintersportgrößen wie von nationalen und internationalen Skistars der vergangenen Jahre. »Es kommen aber auch immer wieder neue Stücke hinzu«, erklärt Franz Höflinger, der ehemalige Geschäftsleiter der Gemeinde. Er kümmert sich seit der Eröffnung um die Ausstellung. Man stehe auch mit gegenwärtigen Winter-Spitzensportlern in Kontakt, um das eine oder andere Ausstellungsstück zu ergattern und dem Museum zuzuführen. Nach der Herbstpause hat das Skimuseum jetzt wieder geöffnet und zwar jeweils dienstags, mittwochs und freitags in der Zeit von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden werden erbeten. ost