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Skaterpark Inzell am Kurpark eröffnet

Das Projekt war aus der »Jugendideenwerkstatt« entstanden. »Wir haben ihm große Priorität eingeräumt«, erläutert Bürgermeister Martin Hobmaier. Die ersten Erfahrungen hätten gezeigt, »dass es der richtige Platz ist«. Der Rathauschef besuchte den Skaterpark zusammen mit seiner Frau Rosi als Zuschauer und war begeistert. »Die Jugendlichen hatten gleich ein paar Fans und Zuschauer«, berichtet er.

Die jungen Skater genießen es, sich auf dem Platz austoben zu können. (Foto: Mergenthal)

Vorwiegend kann man Buben, Jugendliche und junge Männer auf Skateboards beobachten – vom Anfänger bis zum Könner, der auf vielerlei Rampen stolz seine Kunststücke und Sprünge vorführt, bis hin zum Fahren auf dem Rampen-Geländer. Aber auch mit Inline-Skates macht so manchem das Befahren der Anlage Spaß.

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Nun hofft Hobmaier, dass der Betrieb des Platzes, um dessen guten Zustand sich die Jugendlichen selbst kümmern, reibungslos verläuft. Eine Benutzerordnung mit Regeln wie dem Verbot, alkoholische Getränke mitzubringen, und dem Hinweis auf die Selbsthaftung der Nutzer wurde aufgehängt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 13 000 Euro, wobei die Gemeinde Kosten zwischen 10 000 und 12 000 Euro erwarten. Außerdem hat der Gewerbeverein Inzell einen Zuschuss zugesagt.

Der Vorteil der nun installierten Elemente ist laut Bürgermeister, dass alles den Winter über stehen bleiben kann: »Es handelt sich um eine Outdoor-Anlage.« Diese sei auch touristisch wertvoll, da Urlaubsgäste zuschauen oder den Platz selbst nutzen könnten. vm