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Silberne Gauehrennadel für Andreas Eckart

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Surbergs Vorsitzender Andreas Eckart (links) bekam vom Gauvorsitzenden Michael Reithmeier die Silberne Ehrennadel überreicht. (Foto: Eder)

Surberg – Ehrungen langjähriger Mitglieder waren ein wesentliches Element der Jahreshauptversammlung des Burschenvereins Surberg im Gasthaus Lauter.


Bereits 50 Jahre beim Verein sind Johann Prechtl und Franz Schöninger, seit 25 Jahren dabei sind Herbert Aicher, Hans Eckart, Helmut Lohwieser, Huber Oellinger, Matthias Wimmer und Manfred Zenz. Dann gab es noch eine überraschende Ehrung für den Vorsitzenden Andreas Eckart: Michael Reithmeier, der Vorsitzende des Burschen-Gauverbands, zeichnete ihn für seine Verdienste – zunächst als zweiter und seit nunmehr elf Jahren als erster Vorsitzender – aus.

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Reithmeier lobte den Burschenverein Surberg in höchsten Tönen. Dieser sei einer der traditionsreichsten Mitglieder im Gauverband und habe diesem unter anderem das Taferl gespendet. Der Surberger Verein sei ein starkes Beispiel für einen aktiven Burschenverein. Dazu brauche es Mitglieder, die sich einbringen, und Vorstände, die sich engagieren. So einer sei Andreas Eckart. Dafür überreichte ihm Reithmeier die Silberne Ehrennadel des Gauverbands. Denn mit Jugend- und Brandschutz sowie weiteren Auflagen nehme die Verantwortung der Vorstände immer mehr zu. Mit seiner Unterschrift bürge der Vorstand letztlich für alles, was abläuft. Eckart, der von der Ehrung zuvor nichts gewusst hatte, meine dazu nur: »Das freut mich narrisch.«

In seinem Rückblick ging er auf die wichtigsten Termine des zu Ende gehenden Jahres ein. Er erwähnte, dass der Verein am Heiligen Abend insgesamt 700 Euro an besonders bedürftige Gemeindebürger gespendet hat, und rief dazu auf, dem Verein mitzuteilen, wenn es noch weitere bedürftige Menschen in der Gemeinde gibt. 250 Euro haben die Burschen für den im Rathaus bereitstehenden Defibrillator gespendet. Auch zum Maifest zog Eckart ein positives Fazit: »Es ist gut verlaufen, es ist nichts passiert, und es ist auch ein bisserl was übrig geblieben.« Vier große Burschenfeste seien besucht worden, wobei es bei Dreien so stark geregnet habe, dass der Festgottesdienst im Zelt habe stattfinden müssen. Außerdem erwähnte er die Teilnahme des Vereins an sportlichen Wettbewerben: beim Luftgewehrschießen, beim Eisstockschießen und beim Watten.

Bürgermeister Sepp Wimmer lobte den Burschenverein, der sich das ganze Jahr über aktiv am Vereinsleben beteilige. Er gratulierte den Geehrten, besonders Andreas Eckart, der diese Ehrung wirklich verdient habe; schließlich stelle er den Verein nach außen dar. Ihm und seinen Vorstandskollegen gebühre Dank für all die Arbeit, die von ihnen geleistet werde. Sein abschließender Appell ging dahin, doch in größerer Zahl als in den vergangenen Jahren den Gottesdienst zum Volkstrauertag zu besuchen.

Den ausführlichen Jahresbericht lieferte Schriftführer Gerhard Mayer. Wie es guter Brauch ist, wurde betagten Mitgliedern zu ihrem runden Geburtstag gratuliert, mit der Fahnenabordnung war der Verein bei Beerdigungen und bei kirchlichen Festen mit dabei. Die Maiandacht war wieder gut besucht, 30 Mitglieder beteiligten sich am Vereinsausflug. Das sportliche Abschneiden sah folgendermaßen aus: sechster Platz beim Gemeindeschießen, Niederlagen gegen den Burschenverein Neukirchen sowohl beim Eisstockturnier wie auch beim Vergleichswatten, 15. von 15 Teilnehmern bei der Eisstock-Gemeindemeisterschaft. Der Mitgliederstand ist leicht angestiegen auf 345.

Der solide Kassenstand ist, wie Kassier Schorsch Seidl bekannt gab, etwas gesunken, allerdings werde vom Maifest noch etwas »reinkommen«. Unter dem Punkt »Wünsche und Anträge« rief »Ordnungschef« Franz Eglseer dazu auf, sich beim Maifest als Ordner zur Verfügung zu stellen.

Vorsitzender Eckart kündigte an, dass der Verein gern einheitliche Hemden für die Mitglieder machen lassen wolle mit dem Vereinseindruck am Kragen. Eine spontane Abfrage bei den Mitgliedern ergab eine Mehrheit.

Dann nannte Eckart noch einige Termine: am 19. November ist der Volkstrauertag, zu dem auch er zu reger Teilnahme aufrief. Am 2. Dezember findet die Weihnachtsfeier und Christbaumversteigerung zusammen mit der Feuerwehr statt. Die weiteren Termine sind: 15. April Jahrtag der Vereine, 6. Mai Burschenfest in Kammer sowie 8. bis 11. Mai Maifest. Auch beim Gaufest am 1. August in Lampoding würde Eckart gern eine große Schar an Mitgliedern sehen – zumal zu den großen Festen immer ein Bus eingesetzt wird. he

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