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Sicherheitszaun für die Schlechinger Kinderkrippe

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Schleching – Um den Eingangsbereich der Kinderkrippe im Rathaus zur Bundesstraße hin abzusichern, wird ein Zaun errichtet. Der Gemeinderat beschloss, den Auftrag über knapp 3400 Euro an die Oberbauer Garten- und Landschaftsbau zu vergeben. Bereits bei der Einweihung der neuen Kinderkrippe im Rathaus hatte Bürgermeister Josef Loferer versprochen, dass der Bereich abgesichert werde.


Gemeinsam mit Anton Huber, der die Gestaltung des Kirchplatzes im Rahmen der Dorferneuerung geplant hat, wurde nach einer verträglichen und kostengünstigen Lösung gesucht. Vorgesehen ist anstelle des ohnehin desolaten Fahrradständers ein Zaun wie am Kindergarten. Am Zaun werden Stangen zum Anlehnen von Fahrrädern angebracht. Auf die Ausschreibung an sechs Firmen im Oktober hat nur die Firma Oberbauer ein Angebot abgegeben.

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Im März hatte sich der Gemeinderat in einer gemeinsamen Sitzung mit der Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung dafür ausgesprochen, den neuen Gehweg entlang des Alpbaches in Schleching mit dem Rad- und Fußweg zu verbinden. Dazu soll ein Steg in der Nähe des Kneippbeckens über den Alpbach gebaut werden. Geplant ist ein Betonsteg mit Kiesmatrixbelag und einem Seilnetz-Geländer aus Edelstahl. Gebaut werden soll der Steg im kommenden Jahr.

Der Gemeinderat stimmte der Kostenvereinbarung zwischen der Teilnehmergemeinschaft und der Gemeinde mit einem Gesamtbetrag von 36 750 Euro zu. Der Gemeindeanteil liegt bei 16 538 Euro. Die Maßnahme wird durch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern und die »Integrierte Ländliche Entwicklung« mit insgesamt 55 Prozent gefördert.

In der konstituierenden Sitzung am 6. Mai hatte sich der Gemeinderat für einen »beschließenden« Bauausschuss entschieden. Nach sechs Monaten sollte überprüft werden, ob die Entscheidung aufrechterhalten werden soll. Nach Auffassung der Verwaltung stellt der beschließende Bauausschuss eine Arbeitserleichterung dar. Jedes Gemeinderatsmitglied kann an den Sitzungen des Bauausschusses teilnehmen und erhält das Protokoll. Die Ratsmitglieder äußerten sich jetzt positiv über die Erfahrungen. Damit bleibt es bei der bisherigen Regelung nach der Geschäftsordnung.

In der Sitzung vom 26. Mai hatte Rupert Loidl das Granitgroßsteinpflaster mit breiten Fugen am Landerhausener Weg angesprochen und empfohlen, kleinteiliges Pflaster zu verlegen, das man auch mit einem Rollator gut befahren kann. Dieses Anliegen wurde an den Vorstandsvorsitzenden der Dorferneuerung Peter Oster weitergegeben. Nach Überprüfung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern entspricht die Ausführung der vorgestellten Planung. Das Großsteinpflaster und die Fugenbreite wurden gewählt, um die Versickerung des Wassers zu gewährleisten und den Baum zu erhalten. Seitens des Amtes scheidet eine Änderung damit aus. Auch Bürgermeister Josef Loferer betonte, dass die Gemeinde bereits einen Großteil der Kosten übernommen habe und sich nicht in der Lage sehe, noch etwas zu ändern. Rupert Loidl sei die Planung so nicht bekannt gewesen. Der Bürgermeister empfahl Loidl, nochmal ein Gespräch mit Oster zu führen. bre