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Sepp Konhäuser kandidiert erneut für Amt des Landrats

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Traunstein: Sepp Konhäuser kandidiert erneut für Amt des Landrats
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Sepp Konhäuser (Mitte) will Landrat werden. (Foto: Schlaipfer)

Traunstein – Sepp Konhäuser tritt wieder als Landratskandidat für die SPD an. Bei einer erweiterten Sitzung zusammen mit Kreisvorstand, Ortsvereinen und Kreistagsfraktion wurde seine Kandidatur deutlich begrüßt. Vorgestellt und diskutiert wurde auch eine vorläufige Liste mit Kandidaten zur Kreistagswahl.


Für ihn sei es keine leichte Entscheidung gewesen, so Sepp Konhäuser. Er selbst hätte Josef Parzinger favorisiert, der bereits für den Landtag kandidiert hatte. Doch Parzinger habe abgewunken. Nach der doch sehr anstrengenden Kandidatur für den Landtag und durch seinen kurzzeitigen Ortswechsel nach Berlin, wo für ihn beruflich ein neuer Lebensabschnitt beginne, sei eine Kandidatur für ihn als Landrat kein Thema mehr gewesen. Nach langer Überlegung habe sich nun Sepp Konhäuser noch einmal entschlossen, für das Amt des Landrats zu kandidieren.

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Seit 1946 habe die SPD im Kreis eine große Rolle gespielt. Ihm selbst, so Konhäuser, liege die SPD im Kreis am Herzen, daher war es ihm wichtig, mit einem Kandidaten in den Kreistagswahlkampf zu gehen. Die SPD habe in den vergangenen Jahrzehnten viele zentrale Themen des Landkreises mitgestaltet und möchte dies auch weiterhin tun. »Ich vertrete den Landkreis und möchte dies als Landrat auch weiterhin tun«, sagte Konhäuser in Anspielung auf seine jetzige Funktion als erster Stellvertretender Landrat.

Hinter Konhäuser stehe auch eine »starke Mannschaft«, wie Bundestagsabgeordnete Bärbel Kofler betonte. Man habe hier die »Quadratur des Kreises« bewerkstelligen müssen. Keine leichte Aufgabe, da verschiedenen Anforderungen entsprochen werden musste. So musste zu allererst die Quotenregelung – männliche und weibliche Bewerber im Reißverschlussverfahren – berücksichtigt werden, dann die Bürgermeister und Bürgermeisterkandidaten als auch die amtierenden Kreisräte untergebracht werden. Zudem wollte man auch jungen Vertretern die vorderen Plätze einräumen.

»Die Liste kann sich sehen lassen«, freute sich Kofler über die Zusammensetzung, die im erweiterten Vorstandskreis auch einstimmig angenommen wurde. Bis zur eigentlichen Aufstellungsversammlung am 21. November könnten sich zwar noch einzelne Plätze leicht ändern. Auch ein vorläufiges Konzeptpapier für die nächste Legislaturperiode wurde bereits erarbeitet, in dem soziale Gerechtigkeit und eine ökologischere Ausrichtung des Landkreises groß geschrieben werden. sts