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Seniorenbeirat will bekannter werden

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Traunreut. Der Seniorenbeirat hat sich für 2013 wieder einiges vorgenommen. In der ersten Sitzung des neuen Jahres wurden mögliche Themen und Betätigungsfelder besprochen. Unter anderem ist eine Beteiligung an den Oberbayerischen Kulturtagen im Juli geplant und der Seniorenbeirat will sich mit diversen Veranstaltungen im ganzen Stadtgebiet bekannter machen.


Mitglieder des Traunreuter Seniorenbeirats sind regelmäßig als Lesepaten an der Sonnenschule tätig und werden sich auch am Literaturprojekt der Schule im Rahmen der Oberbayerischen Kultur- und Jugendkulturtage beteiligen. Geplant ist eine »Leseinsel in einem Büchermeer« in der Sonnenschule in Traunreut, wo die Lesepaten Kindern vorlesen werden. Bürgermeister Franz Parzinger zeigte sich erfreut über das Engagement der Seniorenbeiräte, da mit diesem Projekt gleich zwei Generationen gleichzeitig eingebunden werden. Die Kulturtage finden vom 13. bis 20. Juli im Landkreis Traunstein statt, viele Veranstaltungen werden dann auch in Traunreut sein.

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In der Sitzung kam auch die Diskussion auf, wie zum einen der Beirat noch besser bei den Senioren in allen Teilen der Stadt bekannt gemacht werden könnte und wie man neue Mitglieder für die im Herbst anstehenden Neuwahlen gewinnen könnte. Angesprochen wurden die eventuelle Durchführung einer Seniorenmesse mit verschiedenen Firmen, die Organisation von Vorträgen zu Themen, die besonders Senioren betreffen, und von Seniorennachmittagen in den Außenbereichen, an denen der Beirat direkt bei den älteren Mitbürgern nachfragen kann, wo der Schuh drückt.

Notfallmappe soll erstellt werden

Die Diskussion um die Senioren aus dem Umland kam auf, als Dr. Michael Elsen feststellte, dass bei den insgesamt recht gut besuchten Seniorentagen 2012 fast keine Gäste aus den früheren Gemeinden Stein und Traunwalchen anwesend waren.

Nach dem Vorbild des Trostberger Seniorenbeirats will der Traunreuter Beirat eine Notfallmappe erstellen, in der wichtige Informationen und Unterlagen für den Todesfall rechtzeitig bereitgelegt werden können. Es wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich um die Erstellung der Mappe kümmert. Die Zusammenarbeit mit den Seniorenbeiräten aus Traunstein und Trostberg soll generell auf Wunsch des Vorsitzenden Klaus Gressenich in Zukunft noch verstärkt werden: »Es ist für uns immer interessant zu hören, was dort behandelt wird und wo wir eventuell teilhaben könnten.«

Bereits großen Erfolg hat die Traunreuter Oma-Opa-Vermittlung zu vermelden, wie Beiratsmitglied Kurt Knebel ausführte. Derzeit gibt es fünf »Paarungen«, sprich Omas oder Opas, die regelmäßig eine junge Familie beziehungsweise deren Kinder treffen. »Alle schwärmen, die Großeltern genauso wie die Familien, es läuft hervorragend«, betonte Knebel. Mit den bisherigen Vermittlungen seien alle, die sich zur Verfügung stellten, versorgt, jetzt sollten neue Großeltern und Familien gesucht werden. Lydia Hogger von der Oma-Opa-Vermittlung schult die Großeltern im Vorfeld und begleitet sie auch später, wenn sie in einer Familie im Einsatz sind.

Ein weiteres Projekt des Seniorenbeirats für dieses Jahr wird die Anschaffung von Spiel- und Fitnessgeräten für Senioren sein. Bürgermeister Parzinger erklärte, dass die Mittel dafür im Haushalt bereitstehen und es jetzt vor allem um den richtigen Standort gehe. Die Mitglieder des Beirats sollten sich darüber Gedanken machen, ehe die Stadt die Geräte bestellt. mix