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Seniorenbeirat braucht neuen Vorsitzenden

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Foto: Symbolbild, dpa/Jens Wolf

Traunreut – Der Seniorenbeirat der Stadt Traunreut braucht einen neuen Vorsitzenden. Konrad Klein, der im Oktober 2016 das Amt übernommen hat, legte es in der jüngsten Sitzung ohne vorherige Ankündigung nieder und trat auch gleichzeitig aus dem Beirat aus. Vorübergehend übernimmt sein Stellvertreter Richard Schuster die Aufgaben des Vorsitzenden.


Gleich zu Beginn der Sitzung gab Konrad Klein bekannt, dass er aus persönlichen Gründen nicht mehr Vorsitzender des Seniorenbeirats und auch kein normales Mitglied bleiben kann. Klein gab keinen weiteren Kommentar dazu ab und verließ bereits nach wenigen Minuten den Sitzungssaal.

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Die Suche nach einem neuen Vorsitzenden verlief daraufhin ergebnislos. Richard Schuster erklärte sich zwar bereit, die Sitzung zu leiten und vorerst stellvertretend die Leitung zu übernehmen. Da er als Vertrauensmann der evangelischen Kirchengemeinde jedoch schon stark eingespannt ist, stehe er auf Dauer für das Amt nicht zur Verfügung. Neue Mitglieder für den Seniorenbeirat werden weiterhin gesucht und nun auch ein neuer Vorsitzender.

Das Gremium befasste sich anschließend mit neuen Bänken in Stein. Dieter Balk hat sich den neu befestigten Uferweg in der Nähe des Sägewerkes genauer angesehen und dabei von Spaziergängern eine Stelle genannt bekommen, wo schon früher eine Bank stand. Der Seniorenbeirat will sich nun dafür einsetzen, dass dort wieder eine Sitzgelegenheit aufgestellt wird. Bei seinen Gesprächen mit den Fußgängern sei er außerdem darauf aufmerksam gemacht worden, dass eine Hundetoilette an diesem Weg und ebenfalls am Radweg von Stein nach St. Georgen fehle.

Kurt Knebel regte wie in einer früheren Sitzung erneut an, dass am Fußweg von Weisbrunn nach St. Georgen die maroden Bänke erneuert werden sollten. Die Beiratsmitglieder diskutierten auch über die Beschwerde eines Anwohners über störende Jugendliche auf einer Bank am Anfang der Siedlung Weisbrunner Waldfeld. Die Bank zu entfernen sei nicht im Sinne des Seniorenbeirats, denn sie sei an diesem Ort aus gutem Grund aufgestellt worden. Bei Störungen solle die Polizei gerufen werden.

Zu einem Beschluss kam es in Sachen Fitnessgeräte für Senioren. Brigitte Kaiser hatte sich in anderen Gemeinden umgesehen und zwei geeignete Geräte mit insgesamt drei Funktionen ausgesucht, an denen mehrere Personen gleichzeitig trainieren können. Jeweils ein Stepper mit Twister und ein Armtrainer sollen nun für beide ausgewählten Standorte geordert werden. Wie Gabriele Liebetruth betonte, ist das Geld dafür bereits im Haushalt 2018 eingestellt worden, die Realisierung sei für das kommende Frühjahr geplant. Die beiden Standorte sind am neu angelegten Park an der Münchner Straße und im Traunsteiner Wald in der Nähe des Spielplatzes.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es auch um die Signalanlagen in der Stadt. Laut Gabriele Liebetruth fällt vor allem die Anlage Werner-von-Siemens-Straße/Traunring immer wieder mal aus und der Stadtrat kämpfe bereits seit einiger Zeit darum, dass die Signalanlagen neu geregelt werden. »Es ist gelinde gesagt eine Katastrophe«, betonte die Stadträtin und Seniorenreferentin. Der Auftrag sei erteilt, wann eine Umsetzung erfolgt, jedoch ungewiss.

Am 7. März 2018 treffen sich die Seniorenbeiräte aus Traunstein, Trostberg und Traunreut im Gasthaus Martini in Stein. Dabei sollen Traunreuter Projekte vorgestellt werden wie der Seniorengarten Auszeit, die Oma-Opa-Vermittlung, die Fitnessgeräte und die Lesepaten. Kurt Knebel erklärte in diesem Zusammenhang, dass der Seniorengarten Auszeit für Demenzkranke im nächsten Jahr in den ganzen Landkreis getragen werden soll und dass Hilfe auf ehrenamtlicher Basis für die Verwaltungsaufgaben gesucht werde. mix

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