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Seniorenbeiräte testeten Übungsgeräte für ältere Menschen

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Mitglieder des Seniorenbeirats besichtigten im Vorfeld ihrer Sitzung die Übungsgeräte für Senioren auf der Dachterrasse des Pur-Vital-Seniorenwohnheims. (Foto: Mix)

Traunreut. Der Seniorenbeirat befasste sich in seiner jüngsten Sitzung einmal mehr mit Übungsgeräten für Senioren, die an einer geeigneten Stelle im Stadtgebiet aufgestellt werden sollen.


Im Vorfeld der Sitzung besichtigten einige Beiräte die Geräte, die auf der Terrasse des Pur-Vital-Seniorenwohnheims aufgestellt wurden. Dort stehen bisher vier Geräte, die der Seniorenbeirat ausprobieren konnte. Vorsitzender Klaus Gressenich will nun eine Aufstellung der Anschaffungskosten für sechs solcher Geräte machen lassen und dann einen entsprechenden Antrag stellen, der noch in die Haushaltsberatungen der Stadt für das Jahr 2015 einbezogen werden soll. Nachdem der Seniorenbeirat bereits mehrere Standorte für diese Übungsgeräte besichtigt hat, wird er eine Vorauswahl treffen und entsprechende Geräte vorschlagen.

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In der Sitzung wurden auch neue Themen diskutiert, zum Beispiel ein Flyer des Seniorenbeirats, in dem die Ziele und die Mitglieder vorgestellt werden. Der Flyer liegt bereits im Rathaus aus. Ein neuer Seniorenratgeber mit zahlreichen Informationen und Anlaufstellen für die diversen Senioren-Anliegen ist derzeit in Arbeit. Die Planung für die 7. Seniorentage der Stadt Traunreut am 18. und 19. Oktober diesen Jahres im Studiotheater des k1 sind auch weitgehend abgeschlossen.

Separate Bürgerversammlung für Senioren gefordert

Klaus Gressenich regte in der Sitzung an, dass künftig wieder eine separate Bürgerversammlung für Senioren abgehalten werden solle oder zumindest die Senioren zusammen mit der Jugend am Nachmittag eingeladen werde. Bürgermeister Klaus Ritter erläuterte die Überlegungen, warum heuer erstmals eine eigene Jugend-Bürgerversammlung eingeführt wurde. »Die Senioren sind stark in der Diskussion, die Jugendlichen dagegen eher ängstlich und zurückhaltend. Ich wollte bewusst Hemmschwellen abbauen und habe die Schüler deshalb zu einer eigenen Bürgerversammlung eingeladen, wo sie sich auch was sagen trauen«, so das Stadtoberhaupt. Die Senioren könnten auch zur »normalen« Bürgerversammlung am Abend kommen. Ritter wolle dieses Konzept auch weiterhin beibehalten und ebenfalls künftig die Informationen möglichst knapp halten, um mehr Raum für die Bürgerfragen zu haben.

Weiter dringend gesucht werden Lesepaten für die Grundschule Nord. Bisher gab es auf den Aufruf des Seniorenbeirates leider kaum Resonanz. Ein Lesepate, egal welchen Alters, besucht einmal in der Woche für eine Unterrichtsstunde eine Schulklasse und übt mit einzelnen Kindern oder einer kleinen Gruppe das Lesen. Einige Lesepaten sind bereits seit mehreren Jahren an der Sonnenschule in St. Georgen tätig und wurden dort sehr liebevoll aufgenommen. Sie berichteten, dass ihnen die regelmäßige Arbeit mit den Kindern großen Spaß mache. Interessenten, die mit den Schülern lesen wollen, können sich jederzeit an eines der Mitglieder im Seniorenbeirat wenden oder sich nach den Ferien in der Grundschule Nord melden.

Seniorengarten Auszeit startet im Oktober

Kurt Knebel informierte den Seniorenbeirat, dass das Projekt »Seniorengarten Auszeit« zur Betreuung von Demenzkranken nun Anfang Oktober starten kann. Acht Ehrenamtliche zur Betreuung der Demenzkranken werden derzeit geschult. Zwölf Bewerber, die regelmäßige Betreuung wünschen, hätten sich bereits gemeldet. mix