weather-image
25°

Senioren diskutieren über Mehrgenerationenplatz

0.0
0.0

Traunstein. Der Seniorenbeirat der Stadt Traunstein hat in seiner jüngsten Sitzung über den Standort des Mehrgenerationenplatzes diskutiert, auf dem Fitnessgeräte für Senioren aufgestellt werden sollen. Nachdem der Traunsteiner Stadtrat zwar die Beschaffung der Geräte bewilligt, die vom Seniorenbeirat dafür vorgesehenen Aufstellplatz am Wochinger-Spitz dagegen abgelehnt hatte, war die Arbeitsgruppe des Seniorenbeirats in der letzten Sitzung beauftragt worden, einen Alternativstandort in der Stadt zu suchen.


Seniorenbeauftragte Ingrid Bödeker sagte, ein Mehrgenerationenplatz sollte dort sein, wo nicht nur die Senioren vorbeikommen. Deshalb sei die Arbeitsgruppe zu keinem abschließenden Urteil gekommen. »Wir halten den Wochinger-Spitz jedoch nach wie vor für den geeignetsten Standort«, betonte sie. Wobei man über Zahl und Aufstellungsform der Fitnessgeräte reden könnte.

Anzeige

Fitnessstudios haben Interesse angemeldet

Ferner berichtete sie, dass Friedl Bogner Kontakt zur Stadt Rosenheim aufgenommen habe, um den dortigen Mehrgenerationenplatz zu besichtigen, der mitten in der Stadt liege und sehr gut frequentiert sei. »Es ist keine schlechte Idee, sich die Anlage anzuschauen und sich die Philosophie beschreiben zu lassen«, meinte Bödeker. Vielleicht könnte man auch Kritiker mitnehmen. Der Seniorenbeirat war sich einig, die Entscheidung über die Standortfrage bis nach dem Besuch in Rosenheim zu verschieben.

Oberbürgermeister Manfred Kösterke sagte, in der Standortfrage sei abgestimmt worden. Solange keine neue Sachlage vorliege, gebe es keinen Anlass, dies im Stadtrat nochmals zu behandeln. »Sollte sich das Meinungsbild jedoch ändern, könnte man im Stadtrat neu darüber beschließen.« Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Dieter Reichenau, und Bödeker erklärten, dass auch Fitnessstudios ihr Interesse angemeldet hätten. Der BLSV habe sogar kostenlose Übungseinheiten angeboten.

Bei der Festlegung des Jahresprogramms schlug Reichenau vor, eine Informationsveranstaltung mit den Seniorenverbänden und interessierten Bürger der Stadt zu machen. Das Thema soll lauten: »Was wünschen sich die Senioren in Traunstein?«. Rolf Mittelbach wünschte sich in diesem Zusammenhang einen »Runden Tisch« aller Verbände, die Seniorenarbeit betreiben, um beispielsweise den Veranstaltungskalender zu koordinieren.

Ferner soll es im Herbst noch eine öffentliche Veranstaltung zur Hospizarbeit geben. Dazu eingeladen werden sollen der Verein Netzwerk Hospiz und der ambulante Hospizdienst des Caritas-Zentrums Traunstein. Außerdem wurde beschlossen, die Zusammenarbeit mit den Seniorenbeiräten in Traunreut und Trostberg zu verbessern. Es gebe einige Themen, die alle beträfen, zum Beispiel der Erhalt der Traun-Alz-Bahn, so die Meinung der Seniorenbeiräte.

Manfred Kösterke informierte über Klosterkirche

Oberbürgermeister Manfred Kösterke informierte in der Sitzung über die Sanierung der Klosterkirche. Aus der Sicht der Senioren gehe es vor allem auch darum, dort die Barrierefreiheit komplett zu überarbeiten und zu verbessern. »Die Kirche ist nicht ganz barrierefrei und die Städtische Galerie bei weitem nicht«, so Kösterke. In der Galerie gebe es keinen Aufzug. In der Klosterkirche gebe es Probleme mit den Toiletten, die nur über eine Treppe erreichbar seien. Bjr