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Seit 50 Jahren gibt es die »Wetzstoana« Ruhpolding

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Tracht und Geselligkeit stehen bei den »Wetzstoanern« hoch im Kurs. Unser Bild zeigt einen Teil des Festausschusses mit (von links) Präsident Ludwig Schuhbeck, Emanuel Gimpl, Franz Schneider, Martin Schmid, Hans-Georg und Helmut Hallweger. (Foto: Schick)

Ruhpolding – Ein Transparent am nördlichen Ortsrand von Ruhpolding weist bereits darauf hin: die »Wetzstoana« feiern heuer vom 16. bis 19. Juli ihr 50. Vereinsjubiläum. Zwar sind noch knapp zwei Monate hin bis zum großen Fest, aber die Männer des umtriebigen Geselligkeitsvereins drehen schon seit Wochen kräftig am Organisationskarussell.


Denn, wer die »Wetzstoana« kennt (und das sind nicht wenige), weiß, wenn sie etwas auf die »Haxen« stellen, hat das immer Hand und Fuß. So soll es auch im Juli sein, wenn sie im Festzelt im Speedwaystadion mit einem großen Programm auf ein halbes Jahrhundert bewegte Vereinsgeschichte zurückblicken. Dazu haben sich schon viele Gratulanten angesagt, darunter auch die Allgäuer Freunde aus Burgberg, die extra ihre Instrumente für ein Ständchen mitbringen.

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Vier Tage wird ausgiebig gefeiert mit bekannten Musikgruppen wie den »4 Tiroler Buam«, der »Benzeck-Musi« aus Reit im Winkl, den »Weißengroana« vom Tegernsee, den »Danzlkrainern« aus Schleching, der vereinseigenen »Wetzstoa-Musi« und der Trachtenkapelle »D' Rauschberger«-Zell. Ein Abend ist reserviert für die Ruhpoldinger Gruppe Alpensound, die ihrerseits ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel hat und mit den Lechner-Buam den Festgästen gehörig einheizen wird. Außerdem ist zum Ausklang am Sonntag ein brauchtumssportlicher Höhepunkt geplant, wenn die Finger- und Boahakler mit österreichischer Beteiligung um die offenen Chiemgau-Meistertitel kämpfen.

Die »Wetzstoana« wurden am Kirtamontag anno 1965 im Berggasthof Weingarten aus einer Bierlaune heraus gegründet. Laut Satzung haben die ausschließlich männlichen 55 Mitglieder (die Frauen kommen trotzdem nicht zu kurz) die Aufgabe, das gesellige Beisammensein in den Wirtshäusern zu fördern und auftretende Streitigkeiten zu unterbinden. ls