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Seit 20 Jahren unterwegs

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Kathi Huber (rechts) freute sich über die Blumen und die Anerkennung, überreicht von Resi Schmid. Seit 20 Jahren bereitet Huber die Wanderungen vor. (Foto: T. Eder)

Grassau. Wandern hält fit und macht Spaß, davon sind die Wanderfrauen des Frauen- und Müttervereins Grassau überzeugt. Bereits seit 20 Jahren sind die Damen im Chiemgau unterwegs, immer auf Schusters Rappen und gut gelaunt. Ihr Jubiläum feierten die Wanderfrauen im Bergbadstüberl.


Seit Beginn an werden die Damen von Kathi Huber geführt, die immer wieder neue Wandertouren aussucht. Wichtig ist ihr dabei, dass die Strecke nicht zu lang und zu anstrengend ist, denn einige Wanderfrauen sind bereits im fortgeschrittenen Rentenalter.

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Selbst Wind und Regen waren keine Hindernisse

229 Mal seien die Damen in den vergangenen Jahren unterwegs gewesen, erinnerte Kathi Huber. Einmal pro Monat trafen sich die Wanderfreundinnen und dies das ganze Jahr über. Selbst Wind und Regen konnten die Wandergesellinnen nicht aufhalten. Kathi Huber erinnerte an die erste Wanderung, an der 16 Frauen teilnahmen und gemeinsam zuerst die Hefteralm, dann die Rachlalm und schließlich nochmals die Hefteralm besucht wurden. Die Frauen hatten solch einen Spaß, dass der Rückmarsch erst gegen 22 Uhr angetreten wurde. Leider, so Kathi Huber, könne die Hälfte der damals so fleißigen Wanderinnen nicht mehr mitgehen.

Dennoch wurde die Zahl der Frauen, die in Gesellschaft gehen wollten, nicht geringer. In den ersten zehn Jahren beteiligten sich immer bis zu 15 Frauen und in den zweiten zehn Jahren waren es stets zwischen 23 und 40 Frauen, die sich der Wandergruppe anschlossen. Das fünfjährige Jubiläum wurde in der Hefteralm gefeiert und die nächsten Jubiläen immer im Bergbadstüberl, das sich zum »Vereinslokal« entwickelte.

Touren sind immer wieder eine Herausforderung

Einmal im Jahr gehen die Damen auch zum Törggelen, informierte die Wanderführerin. Fast genauso wichtig wie die Bewegung ist den Damen das gesellige Beisammensein nach der Tour.

Diese Touren bedeuten aber auch einiges an Arbeit, denn Kathi Huber muss sich nicht nur immer wieder neue attraktive Ziele überlegen, sondern auch die Lokalitäten reservieren. Dies gelang ihr bravourös. Hierfür, und für die unermüdliche Organisation dankten die Frauen ihrer Leiterin mit vielen anerkennenden Worten und einem Blumenstrauß im Kürbis.

Zum Jubiläum hatte auch Kathi Huber für alle wanderlustigen Damen ein Geschenk parat. Um künftig genau nachvollziehen zu können, wie viel gegangen wurde, erhielten alle einen Schrittzähler. tb