weather-image
27°

Segnung der renovierten Kapelle

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Weihwasser gab es bei der Segnung der frisch renovierten Hirschauer Kapelle mehr als genug, denn der Himmel öffnete seine Schleusen. Die Maiandacht findet jedes Jahr statt. (Foto: Müller)

Grabenstätt. »Das Weihwasser kommt heute von oben« – mit diesen Worten amüsierte Pfarrer Augustin die im strömenden Regen stehenden und fröstelnden Besucher bei der Segnung der frisch renovierten Hirschauer Kapelle. Zuvor hatte man unter dem Dach des benachbarten Bauernhofs der Familie Wiesholler die jährliche Maiandacht gefeiert und für die Mutter Gottes gebetet und gesungen. Für die passenden Klänge sorgten die Hirschauer Musikanten.


Auch Bürgermeister Georg Schützinger und Ortsheimatpfleger Gustl Lex wohnten der ganz besonderen Maiandacht bei. Nach dem offiziellen Teil folgte eine kleine Hebfeier, bei der sich alle Beteiligten in gemütlicher Runde eine schmackhafte Brotzeit schmecken ließen. Sepp Meier und Robert Maier unterhielten dabei mit Gitarre und Ziach.

Anzeige

Dass die vor 1900 erbaute Kapelle in neuem Glanz erstrahlt, ist auch ihnen zu verdanken, denn mit ihren Söhnen deckten sie das Dach mit neuen Schindeln ein. Das Mauerwerk brachte Max Wiesholler auf Vordermann. Zudem verlegte er das Pflaster. Die Malerarbeiten übernahm Reinhard Mauck und die Bepflanzung die Familie Ollenik. Die letzte große Renovierung fand vor der Gebietsreform 1978 statt, als Hirschau noch zur Gemeinde Oberhochstätt gehörte. Um die Bepflanzung und die Kapelle zu schützen, »brauchen wir als Abgrenzung zur Dorfstraße noch einen großen Findling«, betonte der Hirschauer Landwirt und Dritte Bürgermeister Franz Wiesholler und zielte dabei schelmisch grinsend auf die zahlreichen »Kurvenschneider« ab. mmü