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31°

Segen kam direkt von oben

5.0
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Wonneberg – »Schlechter hätte das Wetter gar nicht mehr sein können«, meinte einer der Feuerwehrleute, die für die Verkehrsregelung beim Leonhardiritt am gestrigen Sonntag in St. Leonhard zuständig waren. Und in der Tat: Dauerregen und Kälte ließen vor allem für die Aktiven, aber auch für die Besucher, diese traditionsreiche Veranstaltung nicht gerade zu einem reinen Vergnügen werden.


Begonnen hatte der Tag mit dem Patroziniums-Gottesdienst, den Pfarrer Bauer aus Traunstein zelebrierte. So wählten Ross und Reiter samt der Festwagen – gut hundert Pferde dürften es gewesen sein – nur die kurze Strecke, ehe der Pfarrer die Teilnehmer segnete. Trotz der unangenehmen Witterung bildeten die Gespanne mit den Motivwagen einen schönen Anblick. Die Teilnehmer hatten sich einmal mehr größte Mühe gegeben, Pferde und Wagen schön zu schmücken: den mit reichem Blumenschmuck versehenen Leonhardi-Wagen, den Isidor-Wagen, die Gespanne mit den Modellen der Kirchen von St. Leonhard und Egerdach sowie der Grafen-Kapelle und nicht zuletzt die Wagen mit den beiden Musikkapellen und den Waginger Trachtlern.

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Gut hatte es die Prominenz – erstmals dabei Landrat Siegfried Walch – die in der geschlossenen Kutsche vom Regen nichts mitbekam. Komplettiert wurde der Umzug von den Reitvereinen aus der Nachbarschaft.

Einen festen Bestandteil der Veranstaltung bildet auch der Orgelförderverein St. Leonhard, der mit Bosna, Kaffee und Kuchen dafür sorgte, dass zum einen die Besucher etwas Warmes zu sich nehmen konnten und dass zum zweiten noch etwas Geld in die Orgelkasse kam. he