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Schwimmbadfreunde erwarten die Baderöffnung 2018

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Freuten sich über die Abrundung der Mitgliederzahl (von links): Vize-Vorsitzender Markus Faust, Kassierin Katrin Ramstötter, das 500. Mitglied Christian Wieninger, Vorsitzender Hans Helminger, Schriftführerin Christine Schmied und zweiter Bürgermeister Norbert Schader. (Foto: Mergenthal)

Teisendorf – Das schafft kaum ein Verein: Nur eineinhalb Jahre nach der Gründung nahmen die »Schwimmbadfreunde Neukirchen« ihr 500. Mitglied auf.


Zahlreiche Schwimmbadfreunde informierten sich bei der Mitgliederversammlung im Gasthof zur Post über das abgelaufene Vereinsjahr und über den Baufortschritt.

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Beim Tätigkeitsbericht ging Vorsitzender Hans Helminger zunächst auf die aktuelle Mitgliederzahl ein. Christian Wieninger sei von der Arbeit des Vereins so beeindruckt, dass er sich zum Beitritt entschlossen habe. Mit einer »500-er Brezen« empfing ihn Helminger feierlich und nahm ihn als willkommenes Mitglied auf. Eine so stattliche Mitgliederzahl könne sich sehen lassen, wenn man die Größe des kleinen Orts Neukirchen bedenkt. Der Verein dürfe sich in Kürze auch über eine Zuwendung der Max-Wieninger-Stiftung freuen, so Helminger.

Schwerpunkt des Vereins im vergangenen Jahr war es, die Planung der Sanierung voranzutreiben. Der Gemeinderat beschloss in der Junisitzung 2016, das Schwimmbad Neukirchen zu sanieren. Durch Mitarbeit des Fördervereins bei Planung und Ausführung sollen die Kosten für die Gemeinde auf 1,022 Millionen Euro gedeckelt werden.

Nach der Beauftragung des Planungsbüros Planquadrat Fritsche konnte mit dem Abbruch begonnen werden. Helminger erklärte die Bauschritte und würdigte den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer, die bereits 400 Arbeitsstunden geleistet hätten.

Außerdem würdigte er die örtlichen und umliegenden Firmen für das kostenlose Bereitstellen von Baugerät und Werkzeug. Er zeigte sich tief beeindruckt von der Unterstützung, auch von Brotzeitspendern. Mit einem ganzen Dorf hinter sich könne er der Sanierung zuversichtlich entgegenblicken, betonte Helminger.

Markus Fritsche erklärte das weitere Vorgehen anhand des Eingabeplans. Die Planungsphase habe aufgrund der aufwändigen Technikplanung etwas länger gedauert und sei nach der allgemeingültigen Bäderordnung, die sich an der Wasserfläche orientiert, erfolgt.

Um rechtsverbindliche Vorgaben für die Gestaltung des Innenbereichs und der Technik zu erhalten, sei ein Bauantrag gestellt worden, obwohl er nicht unbedingt erforderlich gewesen sei. Aber Kostensteigerungen durch spätere Änderungen müssten unbedingt vermieden werden. Die Badewassertechnik mache zwei Drittel der Gesamtkosten aus und soll im Frühsommer ausgeschrieben werden.

Die Teilplanungen für das Funktionsgebäude seien inzwischen vorangetrieben worden. Da viele Ehrenamtliche ihre Freizeit zur Verfügung stellen und das Budget knapp ist, sei umsichtiges Vorgehen notwendig. Bürgermeister Thomas Gasser beruhigte alle, die mit dem langsam erscheinenden Baufortschritt unzufrieden und unsicher angesichts der Zukunft sind: die Sanierung des Bads sei seitens der Gemeinde gesichert, die Kosten im Haushalt enthalten. Fritsche und Gasser lobten die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und das Engagement der Bürger und zeigten sich optimistisch, dass das Bad 2018 wieder eröffnet werden kann.

August Hacker von der DLRG zollte dem Förderverein großen Respekt für das Engagement und hob die enge Verbundenheit der DLRG mit dem Neukirchner Bad hervor. Die DLRG übernehme auch weiterhin am Wochenende und den Feiertagen die Badeaufsicht. Hacker appellierte jedoch in diesem Zusammenhang an die Neukirchner, sich zum Rettungsschwimmer ausbilden zu lassen. Die DLRG Teisendorf biete auch in diesem Jahr wieder eine solche Ausbildung an. Nähere Informationen gibt es auf der Internetseite. vm