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Schwerer Auffahrunfall auf der A8 bei Grabenstätt fordert acht Verletzte, davon eine Person schwer

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Foto: FDL/Lamminger

Grabenstätt – Bei einem folgenschweren Verkehrsunfall am späten Dienstagabend auf der Autobahn A8 zwischen den Anschlussstellen Bergen und Grabenstätt wurden acht Insassen zum Teil schwer verletzt. Alle Personen kamen ins Krankenhaus. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden.

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Ein 21-jähriger Rosenheimer und drei weitere Insassen waren gegen 22 Uhr mit einem Auto auf der Autobahn in Richtung München unterwegs, als der Fahrer vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit in ein vorausfahrendes Auto prallte, in dem sich ebenfalls vier Personen befanden. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge auf einer Strecke von rund 200 Metern mehrmals links und rechts an die Leitplanken geschleudert, bis sie letztendlich auf der Fahrbahn zum Stehen kamen.

Die Fahrerin des vorausfahrenden Wagens wurde mit schweren Verletzungen in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und musste von den Einsatzkräften der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Auto befreit werden. Die drei weiteren Insassen konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien.

Alle Verletzten wurden vom BRK an der Unfallstelle erstversorgt und mit Rettungswägen in mehrere umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Neben der Frau, die schwer verletzt wurde, kamen die sieben anderen Personen mit leichten Verletzungen davon.

An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Außerdem wurden Teile der Straßeneinrichtung beschädigt. Es entstand laut Polizei Gesamtschaden von rund 16.000 Euro.

Die Richtungsfahrbahn München musste während der Rettungsarbeiten, der Reinigung der Straße und für die Unfallaufnahme rund zwei Stunden komplett gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau auf bis zu vier Kilometern Länge.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bergen und Siegsdorf waren mit mehreren Fahrzeugen am Einsatzort, um den Brandschutz sicherzustellen, die eingeschlossene Frau zu bergen und die Unfallstelle abzusichern. Um den Rettungseinsatz zu koordinieren, waren auch der Einsatzleiter Rettungsdienst und der Kreisbrandrat Traunstein alarmiert worden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Verkehrspolizei Traunstein.

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