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Schutz vor »Locky«

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Gegen den sehr gefährlichen Computer-Trojaner »Locky« gibt es nach wie vor keinen wirksamen Schutz. Er legt derzeit weltweit Rechner und Server (Zentralrechner) lahm. Für die Freischaltung fordern Erpresser dann Lösegeld.


Der einzige Schutz ist im Moment die eigene Vorsicht: Man sollte Anhänge im Moment nur öffnen, wenn sie aus zuverlässiger, bekannter Quelle stammen – was in der Praxis nicht immer möglich ist. Unsere Redaktion erreichen täglich mehrere 100 E-Mails, da ist es unmöglich, jeden Absender zu kennen.

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Keine Office-Dokumente per E-Mail schicken

Doch auch wir sind darauf bedacht, uns das Schadprogramm nicht »einzufangen«. Deshalb eine Bitte an alle, die dem Verlag – sei es der Redaktion, dem Vertrieb oder der Anzeigen-Abteilung – eine Nachricht per E-Mail zukommen lassen wollen: Texte bitte nicht in Dokumenten zusenden, die folgende Datei-Endungen (Datei-Formate) haben: .doc, .docx, .docm, .dotm, .xls, .xlsx, .xlsm, .ppt, .pptx, .rtf, .js oder .zip. Am besten ist es, die Texte direkt ins E-Mail-Fenster zu schreiben, sodass man sie lesen kann, ohne ein Dokument anklicken zu müssen.

Auch PDF-Dateien sind eine Möglichkeit

Eine weitere Möglichkeit ist es, Dokumente der genannten Datei-Formate in PDF-Dateien umzuwandeln. PDF-Dokumente gelten als »sicher«. Daher sind verschiedene Behörden und öffentliche Einrichtungen inzwischen dazu übergegangen, nur noch PDF-Dokumente in E-Mail-Anhängen zu öffnen, andere Anhänge werden nicht angeklickt. Wir halten es aber für noch sicherer, Texte lediglich ins E-Mail-Fenster zu stellen.

Bilder im JPG-Format gelten derzeit ebenfalls noch als »sicher« und können daher als E-Mail-Anhänge verschickt werden. m